
die Jahreslosung stärkt und tröstet. Sie will aufrichten, Mut machen und ermächtigen.
Doch ich ahne - diese Losung beschreibt eine prophetische Wahrheit. Wenn wir, die wir die Starken in der Welt sind, uns nicht dem Weg der Gerechtigkeit öffnen, dann wird sie uns eines Tages mit unserem Tun konfrontieren. Wenn wir überheblich oder gedankenlos nur unsere eigenen Vorteil im Blick haben, dann zieht sich die Gnade zurück, dann wird die Solidarität Gottes mit den Schwachen erfahrbar.
GOTT lädt uns ein, unseren Blick zu weiten, unsere Hände zu lösen und IHN im Schwachen“ zu entdecken - in uns, im Nächsten, in der Gesellschaft, der Welt. Hier will er uns berühren, heilen, miteinander verbinden. Deshalb finden Sie hier den Hinweis auf eine Impulstagung Grundeinkommen“, in dem es um die Würde der Armen mitten in unserer Gesellschaft geht. Einen weiteren Schwerpunkt bilden drei unterschiedliche Wege, Exerzitien zu empfangen:
In den Exerzitien ist uns ein besonderer Schutz- und Zeitraum geschenkt, uns unserer eigenen Schwachheit zu öffnen und darin unserer eigenen Stärke. In IHR / IHM finden wir Stärke, Ermächtigung und Heilung. Doch auch in den Begegnungen im ganzen Kirchenkreis, in Gebeten, in der Meditation und in den Taizé-Liedern, im Miteinander, im Teilen dessen, was unser Leben trägt, wachsen wir darin - herzlich willkommen!
Ihre
Katharina Prinz
der blaue Himmel,
das endlose Band einer Straße –
der Mensch sieht ein Sinnbild des Lebens darin.
Immer ist im Herzen Raum für mehr, für Schöneres und Größeres.
Immerfort sich hinstrecken auf ein Kommendes –
das ist des Menschen Größe und Not.
Sehnsucht nach Verstehen, nach Freundschaft, nach Liebe.
Und wo Sehnsucht sich erfüllt, dort bricht sie noch stärker auf:
daß es so bleibe, daß es nicht vorübergehe.
Fing nicht auch die Menschwerdung, Gott mit dieser Sehnsucht nach dem Menschen an?
So laß nun unsere Sehnsucht damit anfangen, dich zu suchen …