
Hier finden Sie die Angebote der Diakonie, die der Kirchenkreis zusätzlich zur diakonischen Arbeit der Kirchengemeinden in Form von Beratung, Unterstützung und Begleitung bereithält. Diakonie, das ist Verkündigung der Liebe Gottes in konkreter Zuwendung und Nächstenliebe. Sie wurde als Bewegung gegen Armut und Not im Jahre 1848 gegründet.
Diakonie kennt viele Formen und Möglichkeiten, dieses zum Ausdruck zu bringen. Das geht von der spontanen Hilfeleistung unter Nachbarn und Gemeindegliedern über organisierte Fachleute. Letztere finden Sie im Diakonischen Werk.
Hier halten wir speziell qualifizierte Hilfen und Beratung vor und ergänzen somit in sinnvoller Weise die lebendige diakonische Arbeit der Gemeinden vor Ort. Auf den nächsten Seiten finden Sie die einzelnen Angebote genauer beschrieben.
Das Wort Diakonie“ kommt aus dem Griechischen und meint dienen“ oder Fürsorge“. Für die Mitarbeitenden der Diakonie ist das Anspruch und Wirklichkeit. Gelebt wird Diakonie in der teilnehmenden und vorbehaltlosen Hinwendung an den Einzelnen. Diakonie heißt auch, bei jedem einzelnen die Kräfte in das eigene Vertrauen und in die Verantwortungsfähigkeit zu stärken. Es ist die Aufgabe der Diakonie, zu mehr Gemeinsinn und zu einer neuen Kultur des Helfens zu ermutigen.
Diese Aufgabenstellungen machen das Diakonische Werk zu einer Institution der Gesellschaft, die in Verbindung von fachlicher Kompetenz und christlicher Wertgebundenheit eine sozial gerechte Gesellschaft zum Ziel hat.
Wer sich an uns wendet soll wissen, dass er ernst genommen wird, dass er menschliche und professionelle Hilfe findet oder wir sie ihm vermitteln können.
Wir sind da für Menschen, unabhängig von Religion, Weltanschauung, Herkunft und gesellschaftlicher Stellung.
Wir achten sie mit ihren verschiedenen Anlagen und Bedürfnissen.
Dabei ist es uns besonders wichtig, die Menschen auf ihrem Weg ein Stück zu begleiten und sie dabei zu fördern, selbständig zu leben. Wir unterstützen sie, die Fähigkeiten und Möglichkeiten bei sich und anderen zu sehen und einzusetzen. Dazu gehört es auch, Grenzen anzunehmen.
Fürsorge füreinander und Wertschätzung der Kolleginnen und Kollegen sind tragende Bestandteile unserer Arbeit. Grenzen und Möglichkeiten jeder und jedes Einzelnen wollen wir ernst nehmen. Dies gilt insbesondere bei Konflikten, die wir als Chance zur Weiterentwicklung sehen. Fortbildung und Supervision tragen zur Stärkung und Verbesserung der Qualität unserer Arbeit bei.
Ein kooperativer Führungsstil und die Eigenverantwortlichkeit jeder Mitarbeiterin und jedes Mitarbeiters fördert die Zusammenarbeit der verschiedenen Arbeitsbereiche. Aufgabe aller Mitarbeiter ist es, soziales, fachliches und wirtschaftliches Handeln in Einklang zu bringen.
Wir wollen zuversichtlich und mit Freude in die Zukunft gehen. Wir sind bereit, uns kritisch mit den gesellschaftlichen Bedingungen auseinanderzusetzen, damit wir den Veränderungsprozess aktiv mit gestalten können.