Die Ostergeschichte in Bildern erzählt

Die Geschichte von Jesu Tod und Auferstehung war so unglaublich, dass die Menschen vor 2000 Jahren zuallererst diese gute Nachricht verbreitet haben. Damit entstand das erste Osterfest. Die Menschen verstanden: Gottes Liebe ist stärker als der Tod. Keine Macht der Welt kann unsere Hoffnung brechen.In Bildern erzählen die Kinder der Kirchengemeinde Arnis-Rabenkirchen, was damals geschah.Und so liest es sich in der Bibel:

 


1.    Jesus feiert das letzte Ma(h)l mit seinen Jüngern am Gründonnerstag
Jesus und seine Jünger ziehen nach Jerusalem. Dort werden sie fröhlich empfangen. Viele Menschen sind in Jerusalem. Sie feiern das Passahfest zur Erinnerung an den Auszug aus Ägypten. Dieses Fest feiern die Juden jedes Jahr.
Dazu gehört auch ein besonderes Essen. Jesus feiert es auch mit seinen Freunden.
Als er Brot und Wein mit ihnen teilt, sagt er: „Einer von euch wird mich verraten! Ich werde von jetzt an mit euch nicht mehr essen und trinken. Aber immer, wenn ihr Brot und Traubensaft miteinander teilt, bin ich bei euch!“ (nach Markus 14, 18-25)

 

 2.    Jesus betet im Garten Gethsemane

Jesus geht mit seinen Jüngern in den Garten Gethsemane. Er möchte alleine beten. Seine Jünger sollen warten und wachen. Aber sie schaffen es nicht. Als Jesus zurück kommt vom Gebet, sind seine Jünger eingeschlafen. (nach Markus 14,32-42)

 

 

 


3.    Jesus wird verhaftet, weil Judas ihn verraten hat
Judas war es. Der hatte Jesus verraten. Er hatte gesagt: „Der, den ich küssen werde, das ist Jesus. Den müsst ihr verhaften!“ Genauso passiert es. Die Soldaten kommen und nehmen Jesus gefangen. Die Jünger sind ganz erschrocken und fliehen. (nach Markus 14,43-50)

 

 

 

 

 

4.    Petrus verleugnet seinen Freund Jesus

Eigentlich wollte Petrus immer bei Jesus bleiben. Das hatte er versprochen. Er war ja der beste Freund von Jesus. Aber Jesus hatte schon damals gesagt: „Das schaffst du nicht! Bevor der Hahn kräht, wirst du behaupten, du kennst mich nicht!“ So kommt es: Als Petrus den Soldaten hinterherschleicht, wird er entdeckt und eine Frau sagt: „Ich kenne dich! Du gehörst doch auch zu Jesus!“ Petrus ist ganz erschrocken: Wird er jetzt auch verhaftet? „Nein, ich kenne ihn nicht!“ ruft er ganz laut. Da kräht der Hahn und Petrus weiß: Jesus hatte Recht! Petrus ist traurig und weint, weil er nicht so mutig war, zu Jesus zu stehen. (nach Markus 14,66 – 72)

 

 

5.    Jesus wird verhört

Noch in der Nacht bringen die Soldaten Jesus zu den Hohenpriestern und schließlich zu Pilatus. Pilatus verhört Jesus. Jedes Jahr zum Passahfest wird ein Gefangener freigelassen. Es könnte Jesus sein. Aber das Volk wählt einen anderen. Jesus soll gekreuzigt werden, so wird es beschlossen. Mit einer Dornenkrone auf dem Kopf und einem roten Purpurmantel verspotten die Soldaten Jesus.   (nach Markus 15,1-20)

 

 

 

6.    Der Weg zum Kreuz

Draußen vor der Stadt ist der Berg Golgatha. Dorthin soll Jesus sein Kreuz tragen. Aber er ist schon so schwach, dass er den Balken nicht tragen kann. Als Jesus zusammen bricht, hilft ihm ein Mann, der gerade vom Feld kommt. Er heißt Simon von Kyrene. (nach Markus 15, 20-21)

 

 

 

 

7.    Jesus wird gekreuzigt und stirbt

Auf Golgatha wird Jesus gekreuzigt zusammen mit zwei anderen Männern. Einige Menschen schauen zu. Manche verspotten Jesus. Sie sagen: „Das will Gottes Sohn gewesen sein? Der kann ja nicht mal sich selber helfen!“ Nachmittags um 15 Uhr stirbt Jesus. Ganz aus der Ferne schauen Frauen zu, die auch zu Jesus gehört hatten. Sie sind traurig. Die Jünger aber haben sich alle versteckt. (nach Markus 15, 24-40)

 

 

8.    Jesus wird begraben

Am späten Freitag Abend kommt ein reicher Mann zu Pilatus. Er bittet ihn: „Gib mir den toten Jesus! Ich möchte ihn begraben!“ So legt Josef von Arimathia Jesus in sein Felsengrab. Vor das Felsengrab schiebt er einen großen Stein. Nun wissen auch die Frauen, wo sie Jesus finden können. (nach Markus 15, 41-47)

 

 

9.    Der frühe Ostermorgen

Am frühen Sonntagmorgen kommen drei Frauen zum Grab. Sie heißen Maria von Magdala, Maria und Salome. Sie wollen den toten Jesus einsalben. Sie wissen, dass Jesu Grab mit einem großen Stein verschlossen ist. Wie sollen sie bloß den Stein zur Seite schieben? (nach Markus 16, 1-3)

 

 

 

10.                      Fürchtet euch nicht!

Aber was ist das? Als sie ankommen, ist der Stein zur Seite gerollt. Stattdessen sitzt da ein Engel, der zu den Frauen sagt: „Fürchtet euch nicht! Jesus ist auferstanden! Er ist nicht mehr bei den Toten! Geht und sagt es schnell allen weiter!“  Da laufen die Frauen vom Grab weg. (nach Matthäus 28, 1-8)

 

 

 

 

 

11.                   Jesus ist auferstanden!

Die Nachricht von Jesu Auferstehung verbreitet sich überall. Alle sollen es wissen: „Gott hat Jesus von den Toten auferweckt! Das Leben siegt über den Tod! Unser Gott ist stark!“ So ist Jesus noch vielen Menschen erschienen und alle sind voller Hoffnung, weil Jesus auferstanden ist.   (nach Matthäus 28, 8ff)