Heiraten in Arnis - Rabenkirchen

Sie möchten heiraten in einer unserer beiden schönen Kirchen? Herzlich willkommen! Beide Kirchen, die Marienkirche in Rabenkirchen und die Schifferkirche in Arnis haben ihren besonderen Reiz – wir freuen uns, wenn Sie sich für Ihren „schönsten Tag“ eine unserer beiden Kirchen zum Gottesdienst ausgesucht haben! Gerne können Sie die Pastorin ansprechen, um im Vorwege Fragen zu klären – per Mail, per Telefon oder einfach im Anschluss an den Gottesdienst. Kommen Sie doch einfach mal Sonntags vorbei, um einen ersten Eindruck von Kirchenraum und Pastorin zu bekommen.

Auf die meistgestellten Fragen versuchen wir hier an dieser Stelle zu antworten. Vorab schon einmal für Sie wichtige Telefonnummern: Die Pastorin Nadja Jöhnk erreichen Sie unter Telefon:   04643/ 1856126.

Die Küsterin für die Marienkirche (Rabenkirchen) heißt Anja Thomsen und ist erreichbar unter 04642/ 7395.

Die Küsterin der Schifferkirche (Arnis) heißt Karin Borngräber und ist erreichbar unter 04642/ 924727.

Wer kann in der Schifferkirche / in der Marienkirche heiraten?

Die Kirchen sind Orte der Verkündigung für alle Menschen christlichen Glaubens. Als Mitglied einer der Kirchen der EKD (Evangelische Kirchen in Deutschland) stehen Ihnen auch unsere Schiffer- oder Marienkirche für Ihre Trauung soweit möglich zur Verfügung. Auch katholische Trauungen haben in unseren Kirchen bereits stattgefunden, allerdings dann natürlich mit einem katholischen Priester, um den Sie sich bitte selbst bemühen. Auch, wenn einer der beiden Partner einer der dem ACK (Arbeitskreis christlicher Kirchen) angegliederten Kirchen zugehörig ist, kann gerne eine evangelische Trauung in unseren Kirchen stattfinden.

 

Kann ich auch in der Kirche heiraten, wenn mein Partner / meine Partnerin kein Kirchenmitglied ist?

In manchen Partnerschaften gehört nur eineR von beiden der evangelisch-lutherischen Kirche an. Auch dann darf gerne eine kirchliche Trauung geplant werden, wenn es nicht dem Wunsch des nicht-konfessionell gebundenen Partners/der Partnerin zuwiderläuft. Bitte klären Sie diese Frage im Vorfeld: Was bedeutet es Ihnen, sich unter den Segen Gottes zu stellen? Kann der Partner/ die Partnerin sich auf einen Gottesdienst einlassen? Im Traugespräch finden wir eine Form, um den Gottesdienst zu gestalten.

 

Wie melden wir eine Trauung an?

Möglichst frühzeitig, das heißt, sobald Sie eine Terminvorstellung haben, sollten Sie sich mit der Pastorin in Verbindung setzen. Gerade die Sommermonate sind eine beliebte Zeit für Trauungen, aber auch für andere Veranstaltungen in unseren Kirchen, so dass es sich lohnt, rechtzeitig anzufragen.

 

Welche Unterlagen sind notwendig?

Voraussetzung Ihrer Trauung ist die vorangegangene standesamtliche Beurkundung Ihrer Eheschließung. Hat diese bereits stattgefunden, bringen Sie bitte die Urkunde mit zum Traugespräch. Ansonsten bringen Sie Ihr Stammbuch bitte zur kirchlichen Trauung mit. Sind Sie nicht Gemeindeglied der Kirchengemeinde Arnis-Rabenkirchen, so wird eine Bestätigung Ihrer Kirchenmitgliedschaft benötigt. Diese erhalten Sie in Ihrer Kirchengemeinde, in der Sie wohnhaft sind. Außerdem wird eine Auskunft über Taufdatum und -ort, sowie über Konfirmationsdatum – und ort benötigt. Hilfreich wäre, wenn Sie die entsprechenden Urkunden zum Traugespräch mitbringen könnten. Schließlich sollten Sie sich in Vorbereitung auf das Traugespräch auch schon einen biblischen Trauspruch aussuchen. Unter www.trauspruch.de finden Sie gute Hinweise und Erläuterungen zu möglichen Trauspüchen.

 

Können wir den eigenen  Pastor / die eigene Pastorin mitbringen?

Fragen Sie gerne Ihren Pastor, Ihre Pastorin!

 

Was passiert beim Traugespräch?

Je nach den terminlichen Möglichkeiten vereinbart das Brautpaar mit der Pastorin ca. 8 Wochen vor der Trauung einen Termin für ein Traugespräch. Wenn Sie in Arnis-Rabenkirchen und Umgebung wohnen, kommt die Pastorin gern zu Ihnen nach Hause. Alle anderen Brautpaare kommen bitte zu einem Traugespräch nach Gundelsby.

Für dieses Traugespräch sollten Sie sich ca. 2 Stunden Zeit nehmen – es tut allen Seiten gut, wenn kein „Anschlusstermin“ das Gespräch drängt.

In diesem Gespräch geht es um Sie!

Neben dem Rahmen, den es natürlich zu klären gilt, möchte die Pastorin Sie und Ihre Beziehung näher kennen lernen. Wie bereichert die Partnerschaft Ihr Leben?  Wo haben Sie schon erfahren, dass Ihre Beziehung tragfähig sein kann? Was erhoffen Sie sich für Ihr Leben – auch von Gott? Dazu ist es hilfreich, dass Sie sich schon Gedanken gemacht haben über Ihren Trauspruch. Warum passt der zu uns?

Die gestalterischen Fragen spielen natürlich auch eine Rolle. Gemeinsam mit der Pastorin werden die Lieder, die Lesungen und der Ablauf des Gottesdienstes festgelegt, so dass der Gottesdienstzettel von Ihnen gestaltet werden kann.

 

Kann ich mich von meinem Vater in die Kirche führen lassen?

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ja, können Sie. Allerdings weise ich im Traugespräch auch gerne noch einmal darauf hin: Der Weg in die Kirche ist der Weg, den Sie als Brautpaar mit der Anmeldung zur Trauung gemeinsam beschlossen haben. Mit der sogenannten „Übergabe der Braut“ am Traualtar drückt sich ein überholtes Bild aus, das Sie hoffentlich eigentlich nicht leben: Dass die Frau vom „Besitz“ des Vaters in den „Besitz“ des Ehemannes wechselt. Wenn Sie dies trotzdem wünschen, weil die amerikanische Tradition mittlerweile adaptiert worden ist, soll es so sein. Vielleicht wäre es aber auch eine mögliche Alternative, dass der Vater die Braut von der Pforte bis zur Kirchentür bringt und dann vor der Kirchentür die „Übergabe“ stattfindet? Dann hätte das Brautpaar diesen wichtigen Weg zum Traualtar für sich allein – und auf Sie beide kommt es an diesem Tag ja an.

 

Wie lange dauert der Gottesdienst?

Planen Sie bitte für die Dauer des Gottesdienstes eine Dreiviertelstunde ein.

 

Kann der Gottesdienst (musikalisch) mitgestaltet werden?

Gerne darf der Gottesdienst mitgestaltet werden. Gemeinsam mit der Pastorin können biblische Lesungen und Lieder bestimmt werden. Bringen Sie Ihre Ideen gerne zum Traugespräch mit! Wir können sehen, was sich dann umsetzen lässt. Tatsächlich ist nicht alles gleichermaßen gut geeignet – mache Lieder sind einfach zu unbekannt oder zu schwer. Manches Musikstück lässt sich nicht verwirklichen. Dafür bitten wir um Verständnis! Unsere OrganistInnen sind alle nur als Honorarkräfte in der Kirchengemeinde angestellt – eine umfangreiche Vorbereitung auf den Traugottesdienst ist deshalb nicht möglich.

Vielleicht gibt es Menschen in Ihrem Familien- oder Freundeskreis, die Sie gerne mit einbinden möchten in den Gottesdienst? Das dürfen Sie gern!

Trauzeugen, Geschwister, Freunde könnten um Lesungen oder Teilnahme an der Fürbitte gebeten werden. Die Texte stellt die Pastorin dazu gern zur Verfügung.

Auch eine musikalische Beteiligung am Gottesdienst ist gut möglich. Gemeinsam mit der Pastorin wird der Rahmen so gestaltet, dass auch eigene Musik dort seinen Platz finden kann.

 

Können wir einen Kollektenzweck im Gottesdienst bestimmen?

Ja gerne! Es ist ein guter Zug, an einem Tag, der Ihnen eine große Freude bereiten soll, auch an Menschen oder Projekte zu denken, die unsere Solidarität brauchen können. Und auch unsere Kirchen sollen ja einer nächsten Generation für ihre freudigen und traurigen Anlässe offen stehen können. Insofern ist auch eine Kollekte zugunsten des Erhalts unserer Kirchen sehr willkommen.

 

Welche Möglichkeiten haben wir, im Gottesdienst zu fotografieren / zu filmen?

Es macht Sinn, für den Gottesdienst EINE Person zu bestimmen, die Ihnen Fotos oder vielleicht auch Filmaufnahmen vom Gottesdienst fertigt. Alle anderen Gäste werden gebeten, ihre Kameras während des Gottesdienstes nicht zu bedienen.

Der Fotograf / die Fotografin möge sich bitte vor dem Gottesdienst von der Pastorin einen geeigneten Platz zeigen lassen, von dem aus ein guter Blick auf das Brautpaar möglich ist, zugleich aber der Gottesdienst nicht gestört wird. Ein Ortswechsel während des Gottesdienstes durch den Fotografen/ die Fotografin ist nicht erwünscht. Ebenso gibt es sensible Zeiten, in denen es unpassend ist, zu fotografieren. Dazu gehören die Gebete, der Segen. Bitten Sie Ihren Fotografen / Ihre Fotografin, darauf Rücksicht zu nehmen. 

 

Wie ist die Parksituation an den Kirchen?

An der Marienkirche in Rabenkirchen gibt es genügend Parkraum für alle Fahrzeuge. Der Weg zur Kirche führt über den Friedhof und sollte deshalb nur in absoluten Ausnahmesituationen mit dem Auto befahren werden, etwa, wenn ein Gast den Weg aufgrund einer Gehbehinderung nicht zurücklegen kann. Sprechen Sie bei Ankunft bitte die Küsterin an, damit die Pforte geöffnet wird.

Die Parksituation an der Schifferkirche gestaltet sich etwas schwieriger. Direkt unterhalb der Friedhofspforte befindet sich nur ein Wendeplatz, auf dem nicht  geparkt werden darf. Eine Ausnahme stellt das Brautauto dar, wobei der Rettungsweg zur Kirche nicht zugeparkt werden darf. Alle anderen Fahrzeuge müssen auf dem nächstgelegenen (gebührenpflichtigen)  Parkplatz abgestellt werden. Der Fußweg zur Kirche beträgt von dort in etwa 10 Minuten. Bitte machen Sie Ihre Gäste ggf. vorher darauf aufmerksam. Der Weg zur Kirche führt über den Friedhof und darf nur in Ausnahmesituationen, etwa bei Gehbehinderung eines Gastes, mit einem Auto befahren werden. In diesem Fall kann das Fahrzeug an der ehemaligen Leichenhallte abgestellt werden. Dazu nehmen Sie bitte Kontakt auf mit der Küsterin.

 

Wer organisiert das Schmücken der Kirche?

Für den Blumenschmuck auf dem Altar ist die Küsterin zuständig.  Gern dürfen Sie aber auch selbst für den Altarschmuck sorgen.  Alle anderen Wünsche erfüllen vielleicht Freunde oder Familienmitglieder oder auch ein beauftragtes Blumengeschäft.  So werden z.B. die Brautstühle und die Bankwangen oft noch zusätzlich geschmückt mit Blumengirlanden oder einzelnen Blüten. Lassen Sie sich gern durch die Küsterinnen beraten oder kommen Sie vielleicht selbst einmal in die Kirche, um sich ein Bild zu machen. Von Ostern bis zum Erntedankfest finden Sie unsere Kirchen täglich geöffnet. Oder Sie kommen Sonntags zum Gottesdienst dazu.

Im Anschluss an den Traugottesdienst kann der Blumenschmuck in Absprache mit der Küsterin an den Bankwangen verbleiben. Soll er entfernt werden, bitten Sie bitte jemanden aus Ihrem Kreis der Gäste, sich um die Blumen zu kümmern. Bitte achten Sie darauf, dass Ihre persönlichen Ausstattungsgegenstände mitgenommen werden.

Bei der Auswahl des Schmuckes ist zu beachten, dass wir das Aufstellen von Kerzen nur in hohen (und umsturzsicheren) Gläsern erlauben können. Die Wachsflecken auf dem Boden erzählen von vielen kleineren Unfällen bei Nichtbeachtung.

 

Was ist nicht erlaubt?

Die Verbote betreffen tatsächlich „Äußerlichkeiten“: Die Kerzen wurden schon angesprochen. Weil es fast unmöglich ist, Flecken wieder aus den Bodensteinen herauszubekommen, können wir das Streuen mit echten Blüten leider nicht erlauben in der Kirche. Draußen vor der Kirchentür darf gerne mit echten Blüten gestreut werden. Allerdings dort nicht mit Kunstblumen, was wiederum drinnen erlaubt ist. Sie können sich sicherlich denken, warum.

Zum Thema „Streuen“ gehört auch das „Bewerfen“ mit Reis. Glücklicherweise befindet sich diese Unsitte auf dem Rückzug – es passt einfach nicht, Lebensmittel auf diese Weise so zu missachten.

Alles andere ist erlaubt, sofern es nicht der christlichen Botschaft widerspricht.

 

Kann das Brautpaar nach dem Gottesdienst einen Empfang draußen auf dem Friedhof planen?

Manchmal findet nach dem Gottesdienst noch ein kleiner Empfang vor der Kirchentür statt. Manche Gäste haben sich vielleicht etwas für diesen Augenblick ausgedacht. Dies ist prinzipiell möglich, allerdings sollte hier Rücksprache mit der Pastorin oder der Küsterin gehalten werden. An manchen Tagen finden zwei Trauungen statt oder andere Veranstaltungen sind im Anschluss an die Trauung in der Kirche geplant. Dann ist der Zeitrahmen eng. In Ihre Planung sollten Sie deshalb die Küsterin einbeziehen.

 

Kostet die Trauung Geld?

Eine kirchliche Trauung kann man nicht kaufen. Insofern ist die Spende, die wir von Ihnen erbitten, kein Entgeld, sondern hilft der Kirchengemeinde, ihre Arbeit vor Ort zu leisten. Für die Bereitstellung des Kirchenraumes, den Küsterdienst, den Orgeldienst entstehen der Kirchengemeinde Kosten, die unsere Gemeindeglieder mittragen. Da die Kirchengemeinde Arnis-Rabenkirchen mit ca. 700 Gemeindegliedern zu den kleinsten Gemeinden gehört, ist vorstellbar, dass unser Kirchensteueraufkommen nicht zu hoch angesetzt ist. Insofern bitten wir Sie um Verständnis, dass wir Sie bitten möchten, unsere Gemeindearbeit mit Ihrer Spende zu unterstützen.