Sanierung der Marienkirche

Marienkirche Westansicht

Erste Fortschritte bei der Sanierung der Marienkirche in Rabenkirchen

Nach der Abholzung des v.a. aus Fichten bestehenden Wäldchens neben der Kirche im vergangenen Frühjahr sieht der Vorbeifahrende von Westen her nun den mächtigen Turm der Marienkirche unverstellt zwischen den verbliebenen Linden herausschauen - ein wunderschöner Anblick!

Neubepflanzung hat begonnen

In der ersten Juniwoche hat ein einheimischer Fachbetrieb mit der Neugestaltung der gerodeten Fläche begonnen. Unter Verwendung von Mitteln der Kirchengemeinde wurden nach Rücksprache mit der Naturschutzbehörde zahlreiche einheimische und standortgerechte Laubgehölze eingepflanzt; darunter z.B. Ebereschen, Vogelkirschen, Birken und Linden. Später im Jahr sollen im Bereich des Friedhofs noch einige größere Bäume gepflanzt werden, die dann aus einer großzügigen Spende der Fielmann-Stiftung finanziert werden.

Außerdem konnte auf dem Gelände in einer kleinen Senke ein Teich angelegt werden, der zu einem Feuchtbiotop ausgebaut werden soll.

Neuanpflanzungen mit Teich im "Rohbau"

Zur Zeit sieht das Gelände - zugegeben - noch etwas öde aus, aber die Natur wird in den nächsten Monaten das Ihre dazu beitragen, dass auf dem Gelände zwischen Kirche und Bundesstraße ein abwechslungsreiches Biotop entstehen wird. Zahlreiche Lebewesen werden in dem sich entwickelnden Laubwäldchen und in dem Feuchtbiotop ihren Lebensraum finden und die Besucher unserer Kirche werden sich zum Verweilen  eingeladen fühlen.

Der geplante Umbau der ehemaligen Leichenhalle zu einem kleinen Gemeindezentrum wird zusätzlich zur Belebung dieses Bereichs beitragen

 

 

 

Baumaßnahmen an der Kirche

Anfang Juli hat die Fa. R. Nissen das Gerüst am Turm der Marienkirche aufgestellt und seit Mitte Juli ist die Zimmerei Schäfer aus Eckernförde damit beschäftigt, die dringend erforderlichen Sanierungsarbeiten im Traufbereich des Turmdachs durchzuführen.

Beginnend im August werden sich die Zimmerleute zum Dach des Kirchenschiffs vorarbeiten, um dann im Herbst den Dachstuhl der Marienkirche komplett zu erneuern. Diese Arbeiten werden in enger Absprache mit der Naturschutzbehörde durchgeführt. V.a. muss abgewartet werden, dass die im Dachraum lebenden Fledermäuse die Aufzucht ihrer Jungen abgeschlossen haben.

Die Pflanzaktion war - trotz der warmen und sehr trockenen Witterung - sehr erfolgreich. Dank des unermüdlichen Einsatzes einiger freiwilliger Helfer/innen - gießen, gießen, gießen!!! - sind alle Bäumchen angewachsen und entwickeln sich prächtig. Ein herzliches Dankeschön an Frau Inke Flüh und Herrn Thams!

Über den weiteren Baufortschritt werden wir Sie auf dieser Seite auf dem Laufenden halten.

Es geht vorwärts - oder aufwärts!

Im wahrsten Sinne des Wortes: Es geht vorwärts oder besser: "Aufwärts"
 

Im August haben sich die die fleißigen Bauhandwerker unter der Leitung von Architekt Filip Fröhler und der sachkundigen Betreuung durch Thomas Büthe vom Kirchengemeinderat weiter in das Dach des Kirchenschiffs vorgearbeitet und hier wartet natürlich auch die meiste Arbeit. Denn wesentliche tragende Teile der Dachkonstruktion sind dringend sanierungsbedürftig. Insbesondere die Lagerhölzer auf denen das Dach der Kirche ruht sind vom dem "Zahn der Zeit" deutlich angenagt, d.h. Feuchtigkeit und Schadinsekten haben hier ganze Arbeit geleistet. Einige Fotos mögen die Schäden und damit auch die Notwendigkeit einer gründlichen Sanierung verdeutlichen.

Anlässlich einer Baubesprechung am 5. August 2018 war Frau Nordmann vom "Schleiboten" eingeladen und Rebecca Nordmann hat aus der spannenden Baustellenbesichtigung unter der Leitung von Architekt Filip Fröhler und Zimmermeister Christian Schäfer einen Bericht erstellt, der am 6. August im "Schleiboten" und den "Schleswiger Nachrichten" veröffentlich wurde. Die Marienkirche zu Rabenkirche sozusagen in aller Munde...

Den Artikel aus dem "Schleiboten" können Sie über den folgenden Link lesen:

"Schleibote" vom 6. August 2018