Orgel

Bund fördert Marienkirche Rabenkirchen mit 12.000 Euro

18.05.2020

Die Marienkirche in Rabenkirchen wird aus dem neunten Denkmalschutz-Sonderprogramm 12.000 Euro für die Sanierung der Fenster und den Einbau einer automatisierten Lüftungsanlage erhalten. Dies hat jetzt der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen, teilt die Bundestagsabgeordnete Petra Nicolaisen mit.

„Es freut mich sehr, dass die Sanierungsmaßnahmen für die Marienkirche im Rahmen des neunten Denkmalschutz-Sonderprogramms realisiert werden können. Schön, dass nach der erst kürzlich restaurierten Orgel – für die der Bund bereits 30.000 Euro zur Verfügung gestellt hat – nun auch die notwendigen Sanierungsmaßnahmen zur Verbesserung des Raumklimas der Kirche umgesetzt werden können und so nicht zuletzt auch diese für den Norden sehr besondere Orgel vor einem erneuten massiven Schimmelbefall geschützt werden kann“, so Petra Nicolaisen.

Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Sanierungen hatte sich die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Arnis-Rabenkirchen erneut an die Berliner Abgeordnete gewandt, die sich für eine Förderung in Berlin stark machte.

Insgesamt sind Kosten in Höhe von 24.266 Euro für die umfassende Sanierung der Fenster mit Einbau einer automatisierten Querlüftung für das Kirchenschiff vorgesehen. Der Bund übernimmt 12.000 Euro und damit knapp 50 Prozent dieser Kosten.

Hintergrund: Als romanische Feldsteinkirche ist die Marienkirche im ausgehenden 12. Jahrhundert als einschiffige, flachgedeckte Halle in Verbindung mit einem Kastenchor erbaut worden. Durch die Jahrhunderte hat die Kirche immer wieder Anpassungen und Umbauten erfahren. Bedeutsam für die Marienkirche ist die barocke Hansen-Heßler-Orgel, die im norddeutschen Raum aufgrund ihres Alters und ihres nahezu originalen Erhaltungszustands eine Besonderheit darstellt