Jeden Monat gibt die Evangelische-Lutherische Kirche in Norddeutschland ein Lied heraus ... zum anhören, mitsingen, meditieren.

Das aktuelle Monatslied stellen wir immer hier auf dieser Seite mit Text und Link zum anhören vor.

Außerdem sind hier auch die  vergangenen Monatslieder aufgelistet, damit man sich diese immer noch wieder anhören kann.

 

 

Monatslied November


Du hauchst Leben in mich
T: Annett Weinbrenner M: Janosch Kessler


Strophe1:

Die Schultern ganz unten, dort sind sie zuhaus.

Die Wände so einsam. Ich will hier nur raus.

In mir schreit es laut nach dir: Kannst du mich hörn?

Wie ist es, wo du bist? Darf ich dich dort störn?

Refrain:

Sieh mich an, schweige und sammle mich auf.

Sieh mich an, schweige und hol mich hier raus.

Verloren im Dunkel, erstanden die Mächte.

Ich such deine Funken, du träumst meine Nächte.

Ich glaub Zweifel an dich, du hauchst Leben in mich.

Strophe2:

Dein Licht ist erloschen. Was bleibt noch von mir?

Der Wind treibt den Schnee an, komm frier hier mit mir.

Hilfe, alles viel zu groß, ich bin so klein.

Der Himmel so dunkel, die Welt holt mich ein.

Refrain:

Sieh mich an, schweige und sammle mich auf.

Sieh mich an, schweige und hol mich hier raus.

Verloren im Dunkel, erstanden die Mächte.

Ich such deine Funken, du träumst meine Nächte.

Ich glaub Zweifel an dich, du hauchst Leben in mich.

Strophe3:

Es fallen die Tröpfchen ganz leise auf Grau.

Aus Nebel wird Leben, wird Morgen, wird Tau.

Mit gezieltem Atem, da hauchst du ein "Ja."

Am Ende der Nächte weiß ich, du bist da.

 

Hier gibt es das Monatslied November zum anhören: Monatslied November

 

Monatslied Oktober

Text: Katharina Schunck
Musik: Katharina Schunck

 

Leider kann ich keinen Text für das Monatslied Oktober einstellen, aber

hier gibt es das Monatslied Oktober zum anhören: Monatlied Oktober "Farben"

 

Monatslied September

Wie mit Segeln Fliegen
T: Stephanie Schwenkenbecher
M: Ulf Werner


Strophe 1:

Die Sonne steht auf halbem Mast,

der Sommer steht auf um.

Der Wind geht in den Atem rein,

die Sicht ist blankgespült.

Refrain:

Ich kann in jedem Abschied klarer sehen, mein Schatz,

und doch manches gar nicht mehr verstehn.

Und ich bin nicht die Einzige, die geht mit dem Wind,

die die Reise wie mit Segeln fliegt.

Strophe 2:

Ein Blatt löst sich vom alten Ast,

es hatte seine Zeit.

Nun wird’s vom Wind getragen

und es trudelt bis zum Grund.

Refrain:

Ich kann in jedem Abschied klarer sehen, mein Schatz,

und doch manches gar nicht mehr verstehn.

Und ich bin nicht die Einzige, die geht mit dem Wind,

die die Reise wie mit Segeln fliegt.

 

Hier gibt es das Monatslied September zum anhören: Monatslied September

 

Monatslied August

Flieg mit dem Wind
T / M: Ulf Werner


Refrain:

Steh auf, steh auf, du bist doch nicht alleine.

Bald gehst du wieder weiter auf die Reise.

Alles Gute auf dem Weg und alles Glück.

Flieg mit dem Wind, der stärkt dir den Rücken, das Land ist in Sicht.

Flieg mit dem Wind, der stärkt dir den Rücken. Das Land ist in Sicht.

Strophe: (Sologesang)

Keine Lieder über Liebe. Lieber leb ich in der Lüge, dass ich unglaublich hart bin.

Während ich durchs Leben eier, immer schneller, immer weiter, fall ich unglaublich hart hin, mit dem Kinn auf Beton.

Und ich murmel benomm’n. Alle Lichter sind aus.

Während ich da liege und noch jammer über des Lebens harten Hammer, hör ich die Engel von allen Dächern der Hansestadt sing’n.

Refrain:

Steh auf, steh auf, du bist doch nicht alleine.

Bald gehst du wieder weiter auf die Reise.

Alles Gute auf dem Weg und alles Glück.

Flieg mit dem Wind, der stärkt dir den Rücken, das Land ist in Sicht.

Flieg mit dem Wind, der stärkt dir den Rücken. Das Land ist in Sicht.

 

Hier gibt es das Monatslied zum Anhören: Monatslied August

 

 

Monatslied Juli

Der Sommer weht ins Land


T: Janna Horstmann
M: Arne Vogeler

Strophe1:

Der Sommer weht ins Land und er zieht mich in die Welt.

Ich tanze durch dein Licht und es gibt nichts, was mich hält.

Die Schwalben fliegen tief und sie singen mir ein Lied.

Ich treibe durch die Zeit, bis die Sonne untergeht.

Refrain:

Ich lebe los und tauche ein.

Ich falle hoch und fliege frei.

Ich laufe los, du bist dabei.

Ich falle hoch, du machst mich leicht.

Du machst mich leicht.

Strophe2:

Der Sommer weht ins Land und er zieht mich in die Welt.

Ich tanze durch dein Licht und es gibt nichts, was mich hält.

Der Himmel ist mein Zelt, wenn ich in die Sterne schau.

Du trägst mich durch die Nacht und die Welt ist offner Raum.

Refrain:

Ich lebe los und tauche ein.

Ich falle hoch und fliege frei.

Ich laufe los, du bist dabei.

Ich falle hoch, du machst mich leicht.

Du machst mich leicht.

 

Hier gibt es das Monatslied Juli zum Anhören: Monatslied Juli

 

Monatslied Juni

Ein Hauch nur


T: Stephanie Schwenkenbecher, M: Jan Simowitsch

Strophe1:

Ein Hauch nur und schon pocht in mir das Leben.

Ein Hauch nur in dem Atemzug gegeben.

Ein Hauch nur fängt mich ein in Zeit und Raum.

Refrain:

Der Wind weht übers Land.

Der Wind weht übers Land.

Hat sich Gott in uns erkannt?

Hat sich Gott in uns erkannt?

Strophe2:

Mein Atem zieht sich Zug um Zug durchs Leben.

Mein Atem wird mich mit der Zeit verweben.

Mein Atem hebt mich auf und holt mich ein.

Refrain:

Der Wind weht übers Land.

Der Wind weht übers Land.

Hat sich Gott in uns erkannt?

Hat sich Gott in uns erkannt?

 

Hier gibt es das Monatslied zum anhören: Monatslied Juni

 

 

Monatslied Mai

Der Himmel bist du


T: Matthias Lemme M: Janosch Kessler


Strophe1:

Der Himmel ist ein Zimmer ohne Heizung unterm Dach.

Der Himmel ist das Butterbrot nach einem langen Tag.

Der Himmel ist ein Schlager, den Juan am Bahnhof singt.

Der Himmel ist die Lerche, die dir eine Nachricht bringt.

Refrain:

Der Himmel bist du, du, du, du, ob wir oben oder unten sind.

Der Himmel bist du, du, du, du, ob wir Streuner oder Helden sind.

Der Himmel bist du, du, du, du, ob wir oben oder unten sind.

Der Himmel bist du.

Strophe2:

Der Himmel ist das Foto, das ich gestern von dir fand.

Der Himmel ist ein Regenschirm, der irgendwann verschwand.

Der Himmel ist die Sohle unter meinem neuen Schuh.

Der Himmel, meine Liebe, ist ein Hafen so wie du.

Refrain:

Der Himmel bist du, du, du, du, ob wir oben oder unten sind.

Der Himmel bist du, du, du, du, ob wir Streuner oder Helden sind.

Der Himmel bist du, du, du, du, ob wir oben oder unten sind.

Der Himmel bist du.

Strophe3:

Der Himmel ist ein Passwort, kommt in jedes Herz hinein.

Der Himmel ist ein Fischernetz, fängt scheue Träume ein.

Der Himmel ist ein Tänzer, kurz nach zwölf im Spätverkauf.

Der Himmel ist ein Bote, steigt mit dir die Berge rauf.

 

Hier gibt es das Monatslied zum anhören: Monatslied Mai

 

Monatslied April


Endlich, endlich
T / M: Sani Matz


Strophe1:

Viel zu lange nur erinnert, wie mein Glück anfing.

Viel zu lange im Kokon, wann kommt der Schmetterling?

Viel zu lange nur geträumt und noch nicht aufgewacht,

viel zu lange, viel zu lange.

Refrain:

Und endlich, endlich reißt die Hülle auf.

Endlich, endlich streck ich Flügel aus.

Endlich, endlich fliegt der Schmetterling.

Endlich, endlich fühl ich, wer ich wirklich bin.

Strophe2:

Viel zu selten Augen zu und einfach losgetanzt.

Viel zu häufig resigniert, mein Herz nicht in der Hand.

Viel zu wenig Zeit zu hören, was die Seele sagt,

viel zu wenig, viel zu wenig.

Refrain:

Und endlich, endlich reißt die Hülle auf.

Endlich, endlich streck ich Flügel aus.

Endlich, endlich fliegt der Schmetterling.

Endlich, endlich fühl ich, wer ich wirklich bin.

 

Hier gibt es das Monatslied April zum anhören: Monatslied April

 

 

Monatslied März

Die Mauer Monatslied März
T / M: Jaqueline Tiziana Juny


Strophe1:

Augen auf, ich seh dich nicht.

Du kennst mich gut, erkennst mich nicht.

Meine Welt war voll von dir.

Dein Schatten fliegt so weit von mir.

Pre-Refrain:

Und zwischen uns die Wand aus Stein.

Ich kratze an Fugen. Wann stürzt sie ein?

Refrain:

Ich warte drauf, dass dein Strahlen aus

dem Himmel bricht. Ich sehe es nicht.

Die Nacht wird komm'n und die Nacht wird gehn.

Nimm meine Hand. Wohin soll ich gehn?

Strophe2:

Hände auf, ich spür dich nicht.

Den Weg zurück find ich noch nicht.

Meine Hand bleibt ausgestreckt.

Greif nach dem Wind.

Bist du noch da?


Pre-Refrain:

Und zwischen uns die Wand aus Stein.

Ich kratze an Fugen. Wann stürzt sie ein?

Refrain:

Ich warte drauf, dass dein Strahlen aus

dem Himmel bricht. Ich sehe es nicht.

Die Nacht wird komm'n und die Nacht wird gehn.

Nimm meine Hand. Wohin soll ich gehn?

 

Hier gibt es das Monatslied März zum Anhören: Monatslied März

 

 

Monatslied Februar

Jenseits von Ebbe und Flut

T / M: Lukas Klette


Strophe1:

Lang nicht an Land. Nebelschwaden.

Zum höchsten Rand ungeladen.

Kompass auf Nord: Heimathafen.

Mann über Bord, eingeschlafen.

Refrain:

Wird alles irgendwann gut,

jenseits von Ebbe und Flut?

Dringt durch den Nebel schon Licht?

Fürchte Dich nicht.

Strophe2:

Anfang voll Glück. Leinen fallen.

Nie mehr zurück! Korken knallen.

Ende der Welt. Heimwehklagen.

Hoffnung zerschellt, fortgetragen.


Refrain:

Wird alles irgendwann gut,

jenseits von Ebbe und Flut?

Dringt durch den Nebel schon Licht?

Fürchte Dich nicht.

Hier gibt es das Monatslied Februar zum anhören: Monatslied Februar

 

 

Monatslied Januar

Auf viele tausend Arten
T: Matthias Lemme M: Janosch Kessler


Strophe1:

Ich wünsche mir, dass die Tür aufgeht

und ein Licht vor die Füße fällt.

Ich wünsche mir, dass ein Stern mich zieht

und zurück auf den Anfang stellt.

Refrain:

Auf viele tausend Arten werden wir drauf warten,

dass der Wind sich am Ende dreht.

Auf viele tausend Arten werden wir drauf warten,

dass was kommt und dann nicht mehr geht.

Strophe2:

Ich wünsche mir, dass ein Platz frei ist

an dem Tisch dort im blauen Haus.

Ich wünsche mir, dass du für mich singst

und ein Dach mir aus Tönen baust.

Refrain:

Auf viele tausend Arten werden wir drauf warten,

dass der Wind sich am Ende dreht.

Auf viele tausend Arten werden wir drauf warten,

dass was kommt und dann nicht mehr geht.

Strophe3:

Ich wünsche mir, dass ein Schiff anlegt,

wenn der Morgen die Nacht aufdeckt.

Ich wünsche mir, dass man mich dort braucht

und verlasse dann mein Versteck.

Refrain:

Auf viele tausend Arten werden wir drauf warten,

dass der Wind sich am Ende dreht.

Auf viele tausend Arten werden wir drauf warten,

dass was kommt und dann nicht mehr geht.

Hier gibt es das Monatslied Januar zum anhören: Monatslied Januar