St. Matthäus Kirche Medelby

„Tor und Bogen für alle Menschen“

lautet das Leitwort unter dem die Arbeit des Kirchengemeinderates steht. Auf dem Logo dazu finden sich die Wappen aller 6 Dörfer des Kirchspiels. Damit wird ausgedrückt, dass der Kirchengemeinderat mit der wunderschönen Dorfkirche St.Matthäus und dem Pastorat offen ist für alle Menschen, die die Kirchengemeinde besuchen. Damit lädt die Kirchengemeinde zum Austausch ein. Neben den kirchlichen Gruppen (für Erwachsene und Jugendliche) nutzen auch nicht kirchliche Gruppen (wie z.B. DRK, Yoga, Tanzen, Kartenspiel) das Pastorat.

In der Dorfkirche mit ihrem Friedhof werden Taufen, Trauungen und Beerdigungen seit Jahrhunderten gefeiert und in den Kirchenbüchern geführt.                                                                                                                                                        Die Veranstaltungen in Kirche und Pastorat schaffen die Möglichkeit sich des eigenen Lebenssinnes zu vergewissern. Die Generationen können unter dem Dach der Kirche ins Gespräch kommen. Die Kirchengemeinde hält ein reiches Angebot von beschwingten bis besinnlich meditativen Gottesdiensten sowie Gottesdiensten für die ganze Familie bereit. Gemeinsam wird in den Gottesdiensten Hoffnung und Kraft für den Alltag geschöpft. Die offene Kirche bietet einen Ort der Ruhe und Entspannung. Treten Sie durch das Tor…

Der alte Friedhof rund um die Dorfkirche ist ein Ort der Geschichte und spannt den Bogen von der Vergangenheit zur Gegenwart. Verschiedene Bestattungsformen werden dort vorgehalten vom Erdwahlgrab bis zum pflegeleichten Urnenwahlgrab im Kreuzgarten und Baumfrieden. Näheres entnehmen Sie bitte dem Flyer auf dem Friedhof oder sprechen Sie uns an.

 

 

12. Jh.

Errichtung der St. Matthäus Kirche.

Heute

Medelby gehört seit 2009 zum evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Schleswig-Flensburg. Mit den Kirchengemeinden Großenwiehe, Handewitt, Nordhackstedt und Wallsbüll bildet sie die "Region Nördliche Geest". Gemeinsam veranstaltet die Region die Sommerkirche sowie verschiedene Regionalgottesdienste im Laufe des Jahres.

KUNST IN DER KIRCHE

Der spätromanische Feldsteinbau aus dem 12. Jahrhundert wurde 1709 im Westen verlängert. Der Giebelturm entstand 1765, das Südervorhaus, Karnhaus genannt, 1753. Es ist zum Teil aus Steinen erbaut, die von einer alten Kapelle in Strichsand stammen. Bis 1964 (als die Leichenhalle gebaut wurde) wurden im Karnhaus die Särge aufbewahrt. 1709 brach die gesamte Westwand und somit auch der Glockenturm zusammen. Bei ihrem Wiederaufbau mußten teilweise gehauene Feldsteine aus dem Rheinland importiertwerden. Der dreiteilige geschnitzte Flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert zeigt im Mittelschrein die figurenreiche Kreuzigung vor der von S. Hinrichsen 1766 gemalten Stadtlandschaft. Die Taufe aus Granit stammt aus dem 12./13. Jahrhundert. Die Kanzel, die mit vier Holztafeln geschmückt wurde, stammt aus dem Jahr 1581. 1631 stiftete Georg Calixt für die Kanzel zwei weitere Tafeln. Die hölzerne, spätgotische Kreuzgruppe an der Südwand mit St. Matthäus, Maria und Johannes ist ebenfalls auf das 16. Jahrhundert zurückzuführen.

Die Empore von 1734 zeigt 32 Bilder mit Szenen von der Schöpfung bis zur Himmelfahrt. Die Marcussen-Orgel wurde 1895 gebaut.