St. Matthäus Kirche Medelby

12. Jh.

Errichtung der St. Matthäus Kirche.

Heute

Meldeby ist eine in der Region fest verankerte Kirchengemeinde, die eng mit ihren Nachbargemeinden zusammenarbeitet. Die Mitglieder beteiligen sich aktiv am Gemeindeleben und viele von ihnen engagieren sich ehrenamtlich.

KUNST IN DER KIRCHE

Der spätromanische Feldsteinbau aus dem 12. Jahrhundert wurde 1709 im Westen verlängert. Der Giebelturm entstand 1765, das Südervorhaus, Karnhaus genannt, 1753. Es ist zum Teil aus Steinen erbaut, die von einer alten Kapelle in Strichsand stammen. Bis 1964 (als die Leichenhalle gebaut wurde) wurden im Karnhaus die Särge aufbewahrt. 1709 brach die gesamte Westwand und somit auch der Glockenturm zusammen. Bei ihrem Wiederaufbau mußten teilweise gehauene Feldsteine aus dem Rheinland importiertwerden. Der dreiteilige geschnitzte Flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert zeigt im Mittelschrein die figurenreiche Kreuzigung vor der von S. Hinrichsen 1766 gemalten Stadtlandschaft. Die Taufe aus Granit stammt aus dem 12./13. Jahrhundert. Die Holzkanzel stammt aus dem Jahr 1581, die hölzerne, spätgotische Kreuzgruppe an der Südwand mit St. Matthäus, Maria und Johannes ist ebenfalls auf das 16. Jahrhundert zurückzuführen. Die Empore von 1734 zeigt 32 Bilder mit Szenen von der Schöpfung bis zur Himmelfahrt. Die Marcussen-Orgel wurde 1895 gebaut. Auffällig sind außerdem die Friedhofstore: Ein Backsteintor befindet sich um Süden und hat eine korbbogige Durchfahrt – es wurde im 18. Jahrhundert errichtet und der obere Teil 1929 erneuert. Im Norden steht ein barockes Tor.

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