Liebe Stapelholmer,


mein Name ist Florian Fitschen, ich bin 35 Jahre alt und ab dem 1.6.2020 Pastor in der Kirchengemeinde Stapelholm-Stapel, worauf ich mich sehr freue.

Aufgewachsen bin ich im schönen Harsefeld im Landkreis Stade in Niedersachsen. Dort war ich schon in meiner Kinder- und Jugendzeit in der Kirchengemeinde aktiv und habe zum Beispiel beim Konfirmandenunterricht als Teamer mitgewirkt. Nach meinem Abitur in Stade habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in einem Evangelischen Tagungshaus (dem „Missionarischen Zentrum Hanstedt“) in der Lüneburger Heide abgeleistet. Dieses Jahr war für mich sehr prägend, auch hinsichtlich meines Glaubens. Ich hatte dort erstmals die Aufgabe, regelmäßig Andachten vor größeren Konfirmanden-, aber auch Erwachsenengruppen zu halten. Dadurch wurde mein Interesse an der Auslegung von Bibeltexten geweckt, weshalb ich mich im Anschluss an das FSJ für das Theologiestudium in Kiel entschieden habe. Dieses habe ich im Jahr 2013 mit dem ersten Examen abgeschlossen und anschließend als wissenschaftlicher Angestellter an der Theologischen Fakultät der Kieler Universität gearbeitet und dort bis 2017 eine Promotion zum Prediger Salomo aus dem Alten Testament geschrieben. 2018 habe ich dann mein Vikariat in der Paul-Gerhard-Kirchengemeinde in Kiel Neumühlen-Dietrichsdorf begonnen. Pastorin Regina Nitz war meine Vikariatsanleiterin und hat mich in die Tätigkeiten und Arbeitsfelder von evangelischen Pastorinnen und Pastoren eingeführt. Ende März 2020 habe ich dann mein zweites Theologisches Examen abgelegt und mein Vikariat beendet.

Und nun geht es für mich und meine Partnerin Carmen Kramp nach Stapelholm. Für eine Übergangszeit werden wir in Bargen wohnen, bevor wir dann voraussichtlich im nächsten Jahr ins Pastorat in Erfde ziehen werden. Wir beide sind sehr gespannt und freuen uns sehr darauf, sie bald persönlich kennen zu lernen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Übrigens „ins Gespräch kommen“: Auch im Landkreis Stade wird plattdeutsch gesprochen. Zwar wurde bei mir zu Hause hochdeutsch geredet, doch meine Großeltern haben hauptsächlich op platt mit mir geschnackt. Das heißt: Sprechen Sie mich gerne auf plattdeutsch an, und haben Sie etwas Nachsicht mit mir, wenn ich auf hochdeutsch antworte. Verstehen ist gar kein Problem, nur sprechen kann ich es nicht so gut. Aber das ändert sich ja vielleicht noch. :-)

Herzlich, Ihr

Florian Fitschen