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1. Mai - Du sollst den Alltag heiligen?

Angedacht 30.04.2019

"Kommt her alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken!"

"Fürs Beten habe ich keine Zeit.", "Wann soll ich denn das noch machen?"

Der Alltag - und damit meine ich auch das Wochenende - vieler Menschen ist durch und durch geplant. Schule, Arbeit, Sport, Musik, Freunde treffen, ehrenamtliches Engagement und Familienmanagement. "Für eine Pause bleibt mir keine Zeit."

Wenn ihr mich fragt, ich glaube, wir trauen uns nicht zu der Pause. Haben Angst vor der Stille, vor den Fragen, die dann kommen, und sei es nur das schlechte Gewissen, dass sich dann meldet und sagt: "hast du denn schon alles erledigt?".

So rennen wir aber wie Getriebene von A nach B. ZEit rinnt durch die Finger.

Bei Gott können wir auftanken. Da dürfen und sollen wir eine Pause machen. Wenn ich morgens für ein paar Minuten inne halte, auf die Welt um mich herum lausche, in mich hineinhorche: Wie gehts mir gerade?, Gott für den neuen Tag danke und ihm sage, dass ich versuchen will, ihn wie ein Geschenk anzunehmen, dadurch gebe ich meinem ganzen vielen Tun eine Richtung. Ihr glaubt gar nicht, wie viel KRaft man aus Gott schöpfen kann. In der Kirche nennen wir das "Gottesdienst im Alltag": Alles, was ich tue, tue ich zum Lobe Gottes.

Also, lasst euer LEben nicht einfach an euch vorbeiziehen. Haltet an, nehmt bewusst wahr, betet. Finde dein eigenes kleines Ritual.

Am 1. Mai stellen wir dir bei der Andacht in der Turnhalle drei kleine Rituale vor, die du in deinem Alltag machen kannst. Sei dabei! Um 10:30 Uhr in der Turnhalle beim Maibaumfest.