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Woche 4: Ich hoffte auf LIcht und es kam Finsternis

Zuversicht! 7 Wochen ohne Pessimismus 18.03.2020

Eine Fastenandacht ohne persönlichen Kontakt. Aber das Licht unserer Zuversicht hab ich trotzdem um 18:30 Uhr entzündet.

Hiob 30,24-31

 

Wenn alle Hoffnung enttäuscht ist, wenn kein „Es wird schon wieder“ helfen kann, alle Worte nichts mehr sagen. Wenn Zuversicht, Vertrauen und Glaube zu einer fremden Welt, einer anderen Zeit gehören....

Hiob hat alles verloren, die Freunde hören ihm nicht mehr zu. Hiob leidet. Sie können es nicht ertragen, suchen nach einem Sinn. Sie können Hiob nicht aufhelfen, ihn nicht trösten.
Wenn es mir so geht, dann wünsche ich mir Freunde, die sich zu mir auf den Boden setzen. Die nicht sagen: „Alles wird gut“ oder „Weine nicht. “ Ich wünsche mir welche an meiner Seite, die sich zu mir setzen auf in das Dunkel des Abgrunds, „weine ruhig, du hast allen Grund dazu“ sagen, die Stille, Geschrei und Sinnlosigkeit aushalten. Und dann, dann irgendwann eine Kerze anmachen, oder das Fenster für frischen Wind öffnen, mit mir spazieren gehen. Ja dann- dann könnte das Leben weitergehen. und Gott? ist er der Freund, der sich die Klage still anhört? Ist er gar nicht da? oder ist er das Licht oder der Wind im Gesicht? Ich weiß nur: Es gibt eine Wende in der Finsternis. Jede Nacht mündet in einen neuen Morgen... und Zuversicht erwacht manchmal inmitten der Angst.