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Woche 5: Meine Zuversicht ist bei Gott

Zuversicht! 7 Wochen ohne Pessimismus 25.03.2020

Psalm 62: 2 Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft. 3 Denn er ist mein Fels, meine Hilfe, mein Schutz, dass ich gewiss nicht wanken werde. 4 Wie lange stellt ihr alle einem nach, wollt alle ihn morden, als wäre er eine hangende Wand und eine rissige Mauer? 5 Sie denken nur, wie sie ihn von seiner Höhe stürzen, sie haben Gefallen am Lügen; mit dem Munde segnen sie, aber im Herzen fluchen sie. Sela. 6 Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele; denn er ist meine Hoffnung. 7 Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht wanken werde. 8 Bei Gott ist mein Heil und meine Ehre, / der Fels meiner Stärke, meine Zuversicht ist bei Gott. 9 Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, / schüttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsre Zuversicht.

Letzte Woche haben wir noch darüber nachgedacht, was eigentlich passiert, wenn der Optimismus enttäuscht wird. Und nun eine Woche später lesen wir von dem festen Grund, den ein MEnsch schon vor vielen tausend Jahren in einem Gebet in Gott findet. Gott, der Fels, der Boden unter den Füßen, der Ankerpunkt, der einen festhält. Verrückt denke ich. Wie kommen wir zu so einer Vertrauensaussage? Wie können wir denn angesichts von Leid und Krisen erleben, wie Gott uns trägt?

Ja...wie wenn nicht im Gebet, wie es der Psalm 62 beschreibt.

Dass ich dabei nicht ins Wanken gerate, kann ich nicht behaupten. Immer wieder kommen mir Zweifel, immer wieder stehe ich im Sturm der Zeit und lass mich mitreißen, hin und her wehen von den Aufgaben, die auf mich einströmen. Immer mal wieder reißen mich Fragen oder Gedanken weg von Gott. Dann gerate ich eben doch in Atemnot und komme ins wanken. Aber ich zerbreche nicht, ich werde gehalten. Wie ein Kran, der in den Leerlauf gestellt wird, damit er sich im Sturm bewegen kann, dann kippt er nicht um. Jeder Wolkenkratzer muss flexibel sein, damit der Sturm ihm nichts anhaben kann. NEin, etwas wanken finde ich nicht schlimm. Solange ich wieder zurückkomme zu der Zuversicht, die mich hält.

Für diese Woche nehme ich mir vor, öfter zu beten und still zu werden; Das Laute, was mich umgibt, laut sein zu lassen; mich von den Sorgen nicht umhauen zu lassen und mich ganz auf das ausrichten, was mich trägt: Der Glaube an einen Gott, der mich auch in Krisenzeiten begleitet.

"Meine Zuversicht ist bei Gott. Mein Fels, meine Hoffnung, mein Heil."