Die Kirchengemeinde Adelby liegt am südöstlichen Stadtrand Flensburgs. Besonders in den letzten Jahrzehnten sind die Flächen rund um die Kirche und Friedhof bebaut worden. Zur Gemeinde gehören die in letzter Zeit durch Neubaugebiete stark wachsenden Stadtteile Tarup, Sünderup, Hochfeld und Adelbylund und das im Kreisgebiet Schleswig-Flenburg liegende Dorf Tastrup. Gerade die Neubaugebiete machen die Kirchengemeinde Adelby zu einer „jungen“ Gemeinde mit einer hohen Anzahl von Familien, Kindergruppen und großen Konfirmandenjahrgängen.

In Adelby verknüpfen sich die lange Tradition mit einer großen Lebendigkeit und vielen neuen Anfängen. Die Gemeinde erlebt die ganze Bandbreite des Lebens von den Kleinsten in der Krippe Adelby bis hin zu den Ältesten. Auch Trauer und Trost auf dem Friedhof sind nah mit der Gemeinde verbunden. In der Kirche kommen Tradition und gegenwärtige Fragen zusammen. Sie wurde vermutlich in der Zeit um 1080 als Feldsteinkirche errichtet und ist damit eine der ältesten Kirchen der Region. Die Westverlängerung 1726 und der Choranbau im Osten 1780 machten die Kirche zu einem Saalbau. Der steinerne barocke Glockenturm, der den alten hölzernen Turm ersetzte, wurde 1775 mit Steinquadern aus dem Flensburger Stadtturm verkleidet. Seit über 600 Jahren lädt eine 114 cm hohe Glocke zum Gottesdienst ein.

Menschen spüren an diesem Ort, Gott ist mitten unter uns. So sammelt sich die Gemeinde in Gottesdienst und Kinderkirche, Kinder- und Jugendspielgruppen und der Konfirmandenarbeit, genauso wie in den Erwachsenen- und Seniorenkreisen. Besonders die musikalische Verkündigung hat viel Raum in Adelby. So gibt es Kinder- und Gospelchor und einen weiteren beheimateten Chor, Posaunenchor und eine Band sowie Gitarrenunterricht. Die Lebendigkeit spiegelt sich in einer Reihe von Festen und Feiern im Jahreszyklus. Wichtig ist, dass Menschen immer wieder offene Räume für ihre religiösen Fragen erfahren. Genau dies bietet die Adelbyer Kirche mit ihrer Tradition und ihrer lebendigen Gemeinde.