Flensburg an einen Tisch

Teil einer ungewöhnlichen Mitmachaktion zu werden - dazu lädt der Flensburger Stadtpastor ein:

Am Sonntag, den 18. Juni setzt Flensburg sich an einen Tisch. Buchstäblich, denn: Zwischen Norder- und Südermarkt erstreckt sich ab 12.00 Uhr eine 850 m lange Tafel. Jeder, der mag, setzt sich dazu, kommt mit bekannten Menschen ins Gespräch oder lernt neue kennen. Jeder ist willkommen. Es gibt Essen und Trinken, dazu Aktionen am Rand und einen gemeinsamen Europa-Rekord-Versuch durch die längste akustische Laola-Welle zwischen St. Nikolai und St. Marien.

Stadtpastor Johannes Ahrens erläutert die Initiative aus Anlass des Reformationsjubiläums:

„Wer sich an einen Tisch setzt - sei es, um miteinander das tägliche Brot zu teilen, sei es, um miteinander zu verhandeln, hat keine Zeit, sich zu bekriegen. Deshalb ist das gemeinsame Tafeln seit alters her ein Symbol für Gemeinschaft und Frieden - in vielen Religionen. Dieses Zeichen möchten wir in die Flensburger Gegenwart übertragen, die ihre Stadt lieben. Kein Wunder, denn Flensburg hat seinen eigenen unverwechselbaren Charme. Hier treffen skandinavische Gelassenheit und norddeutsche Frische aufeinander. Migranten finden eine neue neue Heimat. Flensburg ist bunt, hier begegnet man sich auf Augenhöhe. Ich freue mich schon jetzt auf das Bild, das entstehen wird, wenn bis zu 3000 Menschen an einer langen Tafel sitzen. Damit liegen wir nur geringfügig unter der Zahl bei den biblischen Speisungswundern.“

Der Kirchenkreis sorgt mit Unterstützung der Pfadfinder und Sponsoren für das Aufstellen von Biertischgarnituren und -bänken. Ebenso für einen Imbiß.

Gesucht werden jetzt Gastgeberinnen und Gastgeber zur Betreuung von einigen Metern Tisch ... mehr dazu


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