Bauen und Erhalten: Die Förderrichtlinien

Mitte des Jahres 2016 hat die Kirchenkreissynode eine „Richtlinie über die Zuweisung von Gemeinschaftsmitteln für Bauunterhaltungs- und Baumaßnahmen“ beschlossen. Diese Richtlinie unterscheidet Bauunterhaltungsmaßnahmen mit einem Volumen bis zu 30.000 € von größeren Baumaßnahmen, die über 30.000 € liegen.

1. Bauunterhaltungsmaßnahmen
Gemäß Finanzsatzung werden jährlich 2,5% der Kirchensteuerzuweisung der so genannten „Substanzerhaltungsrücklage“ zugeführt. Aus diesem Topf können bei Bedarf nötige Bauunterhaltungsmaßnahmen bezuschusst werden.

Als erster Schritt ist hierfür die Bauabteilung in der Kirchenkreisverwaltung zu kontaktieren. Die Kollegen schätzen die Notwendigkeit der Maßnahme ein und beziffern sie. Anschließend kann die Gemeinde einen Antrag stellen. Das dafür nötige „Formblatt 1 Bauunterhaltung“ bekommen Sie in der Bauabteilung der Kirchenkreisverwaltung.

Bauunterhaltungsmaßnahmen über der Kostengrenze von 10.000 € müssen in der Kirchenregion abgestimmt sein. Den Beschluss für die Zuweisung fällt der Kirchenkreisrat, wobei Eigenmittel bzw. Rücklagen der Gemeinde angerechnet werden können.

2. Baumaßnahmen
Investitionsmaßnahmen, die die Bauabteilung als notwendig erachtet und mit über 30.000 € beziffert, sind von der Kirchenregion unter Federführung einer Gemeinde anzumelden. Der jährliche Termin für diese Anmeldung wird rechtzeitig mitgeteilt.

Der erste Schritt ist auch hier wieder der Kontakt zur Bauabteilung in der Kirchenkreisverwaltung. Das nötige „Formblatt 2 Invest“ bekommen Sie in der Bauabteilung der Kirchenkreisverwaltung. Es listet alle geplanten größeren Vorhaben einer Region auf. Nach einer ersten Begutachtung der Bauabteilung ist es oft notwendig, den Umfang und die Dringlichkeit der Maßnahmen durch weitere Untersuchungen (z.B. Materialprüfung, Statische Untersuchung, etc.) festzustellen und mit Kosten zu hinterlegen.

Nach Einigung innerhalb der Kirchenregion werden auf dem „Formblatt 3 Invest“danach die beiden wichtigsten Bauvorhaben der Region angegeben, um auf dem jährlichen Termin im Kirchenkreis beraten zu werden. Die aufgelisteten weiteren Maßnahmen dienen der Information und des Überblicks.

Kann innerhalb einer Region keine Einigung erzielt werden, findet eine Beratung im Finanzausschuss nicht statt, es sei denn, ein Bauvorhaben wird seitens der Bauabteilung als außergewöhnlich dringlich bewertet.

Der Finanzausschuss schlägt der Kirchenkreissynode die Bauvorhaben als unterstützenswert vor, die die Regionen einvernehmlich als wichtigste zwei Maßnahmen eingereicht haben, wobei er immer die Höhe der Gesamtmittel, die jeweils zur Verfügung stehen, berücksichtigt.

Der Kirchenkreissynode als Entscheidungsinstanz liegt die Liste sämtlicher Anmeldungen vor, da die Vorschläge des Finanzausschusses nicht zwingend sind. Ausführlich aufgelistet sind die einzelnen Schritte für die Anmeldungen noch einmal in den Infos aus der Bauabteilung, einem Onlinearchiv der Bauabteilung.

Kontakt in Baufragen:
Sylvia Schönrock, Leiterin der Bauabteilung in der Kirchenkreisverwaltung


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