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Foto: Ulrike Mai, pixabay.com

Große Verwaltungs-Herausforderung: Kirche stellt um auf kaufmännische Buchführung

13.02.2021

Der Countdown läuft: Zum 1.1.2022 soll die Buchhaltung aller Kirchengemeinden und des Kirchenkreises im kaufmännischen System geführt werden statt - wie bisher - im kameralistischen. So hat es die Nordkirche als Landeskirche für ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern beschlossen.

Thomas Schöne-Warnefeld, Leiter der Kirchenkreisverwaltung, sagt: „Das ist für uns als Verwaltung wie für alle Beteiligten eine große Herausforderung, die wir uns selbst nicht ausgesucht haben. Aber wir nehmen es norddeutsch: Wat mutt, dat mutt! Wir sind nun dann mit aller Kraft dabei, das Doppik-Projekt umzusetzen.“

Tatkräftige Unterstützung hat die Kirchenkreisverwaltung dabei seit Anfang 2020: Dipl.-Kfm. Georg Mohr, Nienburg steuert das Doppik-Projekt für den Kirchenkreis als externer Projektleiter und Berater. Unterstützt wird er von Lieselotte Steup, Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin aus Hofheim/Ts. Die Bios lesen Sie hier.

Die Umstellung von der kameralistischen zur kaufmännischen Buchführung ist in fünf Themen bzw. Teilprojekte gegliedert: Grundvermögen, Haushalt und Finanzbuchhaltung, Recht und Organisation, IT und bisherige Umsteiger.

Im Laufe des Februars sind die Kirchengemeinden, das Kitawerk, das Regionalzentrum und der Schleswiger Friedhofsverband aufgerufen, in einer Vor-Ort-Inventur das bewegliche Vermögen, das in den letzten 10 Jahren angeschafft wurde, zu erfassen.

Regelmäßige Informationen und alle wichtigen Unterlagen zum Doppik-Projekt finden Kirchengemeinden und Interessierte auf diesen Seiten.