Hilfe im Advent 2018 Foto Pfaff
Foto: Anja Pfaff

Hilfe im Advent 2018: Jetzt spenden!

01.12.2018

Zum Beginn der Adventszeit rufen verschiedene Organisationen auch in diesem Jahr zur „Hilfe im Advent“ auf. Jeder gespendete Euro kommt direkt und unmittelbar Menschen vor Ort zugute, die in soziale Not geraten sind. Dabei sind der Flensburger Ortsverein des Deutschen Kinderschutzbundes, Schutzengel e.V., das Katharinen Hospiz am Park mit dem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst und der Bürgerfonds „Flensburg hilft!“ gemeinsam mit dem SHZ-Verlag.

Vor fünf Jahren haben sich diese Einrichtungen für die Hilfe im Advent zusammengetan, weil sie als Gruppe ein großes Spektrum sozialer Notlagen in Flensburg im Blick haben – von Kindern und Eltern bis hin zu Kranken und Sterbenden.

„Die Gründe, warum Menschen in Not geraten, sind individuell verschieden und höchst unterschiedlich“, sagt Sr. Claudia Toporski vom Katharinen Hospiz am Park. Immer wieder spielen Krankheit oder Arbeitslosigkeit eine Rolle. „Alleinerziehend zu sein, gilt ebenfalls als Risikofaktor für Armut“, ergänzt Volker Syring vom Schutzengel. Dass alle vier beteiligten Organisationen schnell und unbürokratisch helfen, sieht er als große Stärke. Horst Bendixen aus dem Beirat des Bürgerfonds sagt: „Dass wir hier in der Stadt im sozialen Bereich so eng vernetzt sind, ist etwas Besonderes in Flensburg. Nur gemeinsam können wir etwas zum Wohle der Menschen vor Ort verbessern und verändern.“

So finanziert der Kinderschutzbund beispielsweise ein gesundes Frühstück und ein gemeinsames Mittagessen für die Kinder im Kinderhaus. „Und immer wieder geben wir auch Einmalhilfen, wenn es brennt“ sagt Stefanie Rieger vom Flensburger Ortsverein des Deutschen Kinderschutzbundes.

Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst unterstützt erkrankte Kinder und Kinder erkrankter Eltern, die sonst „durchs Netz fallen“

Diakoniepastor Thomas Nolte, der für die Stadt Flensburg, für den SHZ-Verlag und den Ev.-Luth. Kirchenkreis Schleswig-Flensburg den Bürgerfonds verwaltet, sagt: Schon in der Bibel steht, „dass arme Menschen allezeit unter uns leben“. Leider ist es auch in unserer heutigen Gesellschaft so, dass es viele Menschen gibt, die auf die Hilfe  angewiesen sind. Zum Beispiel sind es Menschen, die vom Arbeitslosengeld II leben. Wenn durch Krankheit oder andere Ereignisse persönliche Notlagen entstehen, können diese mit eigenen Mitteln oft nicht gelöst werden, dafür ist der Regelsatz zu gering. Hier kann der Bürgerfonds  mit einer Einmalhilfe zur Seite stehen, wenn die gesetzlichen Hilfssysteme ausgeschöpft sind. So konnte einer Rentnerin bei der nötigen Anschaffung einer neuen Brille  geholfen werden  oder der jungen alleinerziehenden Mutter von 2 kleinen Kindern, die aufgrund von Trennung und Scheidung eine neue kleine Wohnung beziehen musste, aber so gut wie kein Mobiliar hatte.

Der Schutzengel unterstützt Mütter und Eltern mit ihren Kleinkindern und gestaltet Angebote der Teilhabe und Selbstfürsorge vor Ort in den Flensburger Stadtteilen.  Er setzt sich dafür ein, Angebote und individuelle Lösungen gemeinsam mit den betroffenen Menschen zu entwickeln. Volker Syring sagt: „Wenn ein Baby Hunger hat, braucht es sofort etwas zu essen und kann nicht auf die nächste Hartz 4-Auszahlung warten.“

Das Spendenkonto der Hilfe im Advent verwaltet das Katharinen-Hospiz am Park. Die eingehenden Spenden kommen allen vier Einrichtungen zu gleichen Teilen zugute. Spenden bitte an: Hilfe im Advent / Katharinen-Hospiz am Park, IBAN DE55 2175 0000 0164 7940 83. Wer zustimmt, namentlich als Spender*in im Flensburger Tageblatt veröffentlicht zu werden, schreibe bitte in den Verwendungszweck der Überweisung „JA“. Eine Spendenbescheinigung kann ausgestellt werden, wenn im Verwendungszweck die vollständige Adresse angegeben ist.