Beteiligte an der Hilfe im Advent danken fur Spenden
Beteiligte an der Hilfe im Advent danken für die Spenden. Vlnr: Thomas Nolte (Bürgerfond), Stefanie Rieger (Kinderschutzbund), Thomas Russ (Leiter des Fachbereichs Soziales und Gesundheit der Stadt Flensburg), Christiane Dethlefsen (Kinderschutzbund), Volker Syring (Schutzengel), Horst Bendixen (Bürgerfond). Auf dem Foto fehlen Vertreter*innen des Katharinen-Hospizes am Park. Foto: Pfaff

Hilfe im Advent 2019 endet mit zweithöchster Spendensumme

09.02.2020

Die Hilfe im Advent 2019 hat fast die 80.000 Euro-Marke geknackt. Genau 77.368,91 Euro haben Flensburgerinnen und Flensburger in der Adventszeit für hilfsbedürftige Menschen der Stadt gespendet. Das ist der zweithöchste Spendenbetrag in der Geschichte der adventlichen Spendenaktion.

Beteiligt sind an der Hilfe im Advent das Flensburger Tageblatt und vier Organisationen, die gemeinsam ein großes Spektrum an Hilfsangeboten in Flensburg abdecken: Der Kinderschutzbund, Schutzengel, das Katharinen-Hospiz am Park und der Bürgerfond.

Seit 2014 bitten die vier Organisationen in der Adventszeit gemeinsam um Spenden. Diakoniepastor Thomas Nolte sagt: „Im Namen aller Beteiligten danke ich den Spenderinnen und Spendern herzlich. Viele haben nach ihren Möglichkeiten etwas gegeben, damit andere unterstützt werden können. Das ist gelebte Solidarität vor Ort.“

Die vier Organisationen, die zum Abschluss der Hilfe im Advent nun jeweils knapp 20.000 Euro entgegennehmen, bilden ein gut funktionierendes Netzwerk vor Ort. Gemeinsam erreichen und begleiten sie in Flensburg viele Bedürftige – von Kleinstkindern bis hin zu Schwerkranken oder Sterbenden mit ihren Familien.

Der Kinderschutzbund wird seinen Anteil zum größten Teil für Frühstück und gesundes Essen mit Obst über den Tag einsetzen und außerdem Schwimmkurse finanzieren. Der Bürgerfond nutzt das Geld, um mit überschaubaren Beträgen in Not geratene Menschen zu unterstützen, bei denen die gesetzlichen Hilfen ausgeschöpft sind. 2019 beispielsweise hat der Bürgerfond mit einer Einmalzahlung eine Familie vor der Räumungsklage bewahrt oder einer Mutter nach ihrer Trennung ein Kinderbett für den Neustart finanziert.

Beim Katharinen Hospiz am Park tragen die Spenden dazu bei, Schwerkranke, Sterbende und ihre Angehörigen zu beraten, zu begleiten und zu unterstützen. Der Schutzengel verwendet das Geld für frühe Hilfen und konkret für die neu eingerichtete Schrei-Baby Sprechstunde, bei der Fachkräfte junge und oft verzweifelte Eltern kurzfristig und in entspannter Atmosphäre beraten und begleiten.