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Quelle: Nordkirche.de

Mittags um 12 Uhr läuten die Glocken – als Zeichen der Hoffnung in schwerer Zeit.

30.03.2020

Immer mehr Kirchen läuten mittags um 12 Uhr die Glocken. Es ist ein Hoffnungsläuten und die Einladung zum Innehalten, zum Gebet.

Wir läuten die Glocken als Zeichen der Hoffnung in schwerer Zeit. 

Sie laden ein: Halte inne, denk an das, was dich tröstet und stärkt. Bitte für die Menschen, die Kraft brauchen!

Glocken erreichen die Ohren und Herzen sehr vieler Menschen auch bei Ausgangsbeschränkungen. Wer hört, gehört schon dazu. Wir sind verbunden.

Glocken rufen Christen seit vielen Jahrhunderten zum Gebet.  In dieser Zeit können sie zum Erinnerungsruf für alle werden, sich einmal am Tag Zeit zu nehmen, um in sich zu gehen und neue Hoffnung und Kraft zu schöpfen.

Die Glocken erinnern:  Es ist an der Zeit, sich zu besinnen auf das, was tröstet und stärkt und uns weiterträgt angesichts dieser globalen Krise.

Glocken unterbrechen den Tag - die Sorgen, die Angst, die Ohnmacht, das Grübeln, die Einsamkeit, die Überforderung. Sich stärken lassen von tiefer Hoffnung und einem Ritual, das schon viele Menschen vor uns in Krisen und schweren Zeiten getragen und ermutigt hat – das alles liegt im Klang der Glocken.

Wir brauchen Formen, die halten und tragen. Diese Formen zerbrechen gerade auf vielfältige Weise. Wir sind persönlich und als Gesellschaft zutiefst getroffen. Wenn unsere Kirchen verschlossen sind, ist es umso wichtiger, ein Ritual zu haben, das uns erinnert: Wir gehören zusammen. Das uns fragt: Was ist jetzt wichtig?