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Onlinereihe startet wieder: "SH spricht über das gute Leben"

15.02.2021

Die Online-Gesprächsreihe „SH spricht über das gute Leben“ des Ev.-Luth. Kirchenkreises Schleswig-Flensburg und der AWO Schleswig-Holstein und bietet auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit zum niedrigschwelligen Austausch über gesellschaftliche Themen. Die 10-teilige Reihe findet im Rahmen des Projekts „Schleswig-Holstein spricht…“ der AWO Schleswig-Holstein statt.

Die Gesprächsreihe zielt darauf ab, Menschen mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen in digitalen Dialogveranstaltungen miteinander ins Gespräch zu bringen. In kleinen Gruppen diskutieren die Teilnehmenden dort Fragen zu verschiedenen Themen wie Heimat, Freiheit, Rassismus oder Chancengleichheit.

„Die direkten Gespräche fördern den Abbau von etwaigen Vorurteilen und sollen gegenüber Diskriminierung sensibilisieren. Außerdem bieten sie die Möglichkeit, die eigenen Ansichten und Perspektiven zu reflektieren“, schildert AWO-Projektleiterin Mirjam Liggefeldt.

Die Planung von Präsenzveranstaltungen gestaltete sich seit Beginn der Pandemie als sehr schwierig. Deshalb boten Mirjam Liggefeldt und Mareike Brombacher, Bildungsreferentin des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg, bereits im vergangenen Jahr gemeinsam eine sechsteilige Online-Reihe rund um die Frage nach dem guten Leben an.

„Es war immer wieder beeindruckend, wie gut die Leute miteinander ins Gespräch kamen und wie froh sie über den Austausch zu den gesellschaftlichen Themen waren, gerade auch mit Menschen, die einen anderen Hintergrund haben als sie selber“, sagt Mareike Brombacher. Sie begrüßt es sehr, dass die Online-Reihe mit 10 Terminen in diesem Jahr in die Verlängerung geht. Die beiden Frauen haben in ihren Berufen den Fokus auf dem Dialog mit Andersdenkenden, weshalb die gemeinsame Konzeption und Durchführung der Online-Reihe so gut funktioniert. Außerdem haben sie mit ihr eine sinnvolle Alternative zu Präsenzveranstaltungen gefunden, die auch während einer Pandemie einen intensiven, gesellschaftlichen Austausch ermöglicht. Das Besondere an der Gesprächsreihe ist ihr Format, denn nach einem kurzen thematischen Input werden die Teilnehmenden zu zweit oder zu dritt in sogenannte „Breakouträume“, - das sind virtuelle Kleingruppenräume -, geschickt, um gemeinsam eine Frage zum Thema zu diskutieren. Es folgen mehrere Fragerunden, in denen die Teilnehmenden immer mit anderen, ihnen unbekannten Menschen sprechen, ähnlich wie in einem Speed Dating. Spannend ist dabei, dass trotz des virtuellen Kontakts sehr intime und persönliche Gespräche entstehen. Wer an der digitalen Gesprächsreihe teilnehmen möchte, kann sich per Mail bei mirjam.liggefeldt@awo-sh.de anmelden.

Der erste der insgesamt zehn Termine findet am 3. März statt. Thema dieser Sitzung wird sein: „Achtsamkeit – was ist das und wie geht das?“.

Alle weiteren Infos zu den Terminen erhalten Sie auf Anfrage bei Mirjam Liggefeldt oder Mareike Brombacher - mareike.brombacher@kirche-slfl.de und auf der Seite der Erwachsenenbildung im Ev.-Luth. Kirchenkreis Schleswig-Flensurg (siehe unten).

Das Projekt „Schleswig-Holstein spricht…“ wird gefördert vom Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat sowie über das Landesdemokratiezentrum beim Landespräventionsrat Schleswig-Holstein im Rahmen des „Landesprogramms zur Demokratieförderung und Rechtsextremismusbekämpfung“.

Weitere Informationen

Termine auf der Seite der Erwachsenenbildung
Faltblatt zur Online-Reihe
Infoblatt für Migranten und Migrantinnen