Proepste beim Abendmahl Foto Pfaff
Gaben den Synodalen das Abendmahl: Pröpstin Johanna Lenz-Aude, Propst Helgo Jacobs und Pröpstin Carmen Rahlf (Foto: Pfaff)

Synode des Kirchenkreises: Abschied und Neuanfang

19.11.2017

Brot, Wein, Wort und Licht für den weiteren Weg: Mit einem herzlichen Dank haben die beiden Pröpstinnen Johanna Lenz-Aude und Carmen Rahlf sowie Propst Helgo Jacobs die Synodalen des Ev.-Luth. Kirchenkreises Schleswig-Flensburg am letzten Sonnabend (11.11.2017) zum Ende ihrer 8-jährigen Amtszeit in einem Abendmahlgottesdienst verabschiedet und sie von ihren Pflichten entbunden. Beim Segen sagte Pröpstin Carmen Rahlf: "Wir alle gehen jetzt weiter und wir wissen, dass wir auf unseren Wegen nicht alleine sind. Gott schaut uns an, ihm sind wir verbunden in Brot und Wein, mit Wort und Licht."

Dem Gottesdienst vorausgegangen war die letzte Synodentagung im Flensburger Gemeindehaus St. Jürgen. Während der Tagung beschlossen die Synodalen eine zusätzliche Pfarrstelle für Vertretungsdienste im Kirchenkreis, hörten den Bericht der Nordkirchensynode und gründeten eine Arbeitsgruppe, die die neue Kirchenkreis-Synode bei der Besetzung des Kirchenkreisrates und der Ausschüsse unterstützen wird.

Acht Jahre haben die Synodalen seit ihrem Amtsbeginn im Mai 2009 das kirchliche Leben in Schleswig-Flensburg maßgeblich gestaltet. Sie traten zu 24 Sitzungen mit weit über 200 Tagesordnungspunkten zusammen, diskutierten beispielsweise über die Zahl der Pfarrstellen, rangen um Geldverteilung, gestalteten Kita-Arbeit und viele andere kirchliche Angebote und wählten Pröpste.

Synodenpräses Henning Lüthke dankte zum Tagungsabschluss für die Kultur des respektvollen Umgangs und für das Gestalten des gemeinsamen Weges seit der Fusion der drei Kirchenkreise Angeln, Flensburg und Schleswig im Jahr 2009. Er sagte: "Wir sind ein gutes Stück vorangekommen auf dem Weg zu einem Kirchenkreis. Wir haben in den acht Jahren wichtige Diskussionen geführt und Entscheidungen getroffen. Es waren oft keine leichten Diskussionen, aber bei allen Meinungsverschiedenheiten waren es immer gute und ernsthafte Diskussionen, die wir mit Respekt geführt haben. Und gelegentlich konnten wir auch herzhaft miteinander lachen."

Synodenpräses Henning Lüthke bedankte sich

Auch wenn die Synodalen bis zur konstituierenden Sitzung der neuen Synode im März 2018 offiziell noch im Amt bleiben, sind die Weichen für die neue Periode bereits gestellt: Die knapp 700 Kirchengemeinderäte aller Kirchengemeinden in Schleswig-Flensburg und Flensburg haben die Mitglieder der neuen Synode im letzten September gewählt. Insgesamt 99 Synodale prägen künftig das kirchliche Leben im Kreis, die Mehrzahl (54 Sitze) sind Ehrenamtliche aus den Kirchengemeinden. Darüber hinaus sind auch die Pastorenschaft (18 Sitze) und die Dienste und Werke bzw. die Mitarbeiterschaft (mit je 9 Sitzen) in der Synode vertreten. Neun Mitglieder beruft der Kirchenkreisrat ergänzend zu den 90 gewählten Mitgliedern.

Die neu gewählten Synodalinnen und Synodalen