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Foto: Matthias Waack

Wort zur Woche: "Das beste Mittel zur Gesundheit"

08.09.2018

Wort zur Woche von Regina Waack, Pastorin der Ev.-methodistischen Kirche Flensburg

Es gibt viele Möglichkeiten sich zu sorgen: um Wohnung und Rente, um die Sicherheit auf den Straßen, um die Umwelt, um die Spannungen in unserer Gesellschaft. Viele Menschen sind verunsichert. Einige ziehen sich zurück, andere gehen auf die Straße. Arbeit und Sorgen erzeugen Druck, der uns erschöpft.  Koffein, Tabak, Alkohol, Süßes geben uns einen Kick und lassen uns erschöpfter zurück – der Druck verstärkt sich. Wir kreisen nur um unsere Probleme. Schon vor ca. 240 Jahren wusste der Gründer der methodistischen Bewegung John Wesley: „Alle schmerzlichen und plötzlichen Gemütsbewegungen machen Menschen entweder für akute Krankheiten anfällig oder rufen sie hervor.“

Was kann uns gesund machen? Ärzte sagen: auch soziale Kontakte sind wichtig, also Nachbarschaft und Hilfe für andere. Die Bibel rät: mit Gott rechnen, z.B. „Werft alle eure Sorge auf Gott, denn er kümmert sich um euch!“ (1.Petrus5,7).  Beides hilft uns, unsere Sorgen und Interessen aus der Mitte unserer Welt zu rücken und uns an der Vielfalt der anderen zu erfreuen. 

In Südafrika, einem Land voll gewaltiger sozialer Spannungen, probieren es einige mit Humor; das zeigt eine Reklame für herzhafte und süße Pasteten. „Dünne Leute sind leichter zu entführen“, sagt das Schild, „bleiben Sie sicher, essen Sie Pasteten.“ So hat es mein Cousin 2016 auf einer Reise fotografiert.

John Wesley schrieb: „Durch die unaussprechlich ruhige Heiterkeit und Gelassenheit, die sie dem Geist gibt, wird die Liebe Gottes zum wirksamsten aller Mittel für Gesundheit und ein langes Leben.“  Gottes Liebe hilft mir, meine Sorgen in die Fülle von Gottes Möglichkeiten für die Zukunft einzubringen und mit anderen nach vorne zu gehen.