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Quelle: Anemone 123 (pixabay)

Wort zur Woche: "Was für ein Vertrauen"

15.06.2019

Wort zur Woche von Ingo Gutzmann, Pastor im Kirchenkreis

„Was mich belastet, kann ich an „eine höhere Macht“ abgeben.“  -  „Mutter, kannst du helfen?“ - „Hab‘ keine Angst! - habe Hoffnung!“ - „Es geht auch wieder bergauf, glaube daran!“ - „Vertrauen ist lebensnotwendig.“ - „Meine Familie  und meine Freundinnen geben mir Grund zu vertrauen.“ - „Geflüchtete müssen ein großes Vertrauen auf eine bessere Zukunft haben, und in uns.“ - „Ur-Vertrauen ist wichtig.“

So antworteten Menschen auf die Frage, was sie mit dem Stichwort „Vertrauen“ verbinden. Diese werden am kommenden Mittwoch zum Evangelischen Kirchentag nach Dortmund fahren,  der Kirchentag unter dem Motto „Was für ein Vertrauen“ steht.

Was für ein Vertrauen? Mit einem Fragezeichen. Also: Worauf verlässt du dich? Ich möchte es gerne wissen, weil du mich interessierst. Ich möchte es gerne wissen, weil ich etwas für mich daraus lernen kann. Wer fragt, gewinnt; wer erzählt auch. So geht Vertrauen auch miteinander.

Was für ein Vertrauen! Mit einem Ausrufezeichen, anerkennend, überrascht: Ich sehe, wie dich ein Vertrauen trägt. Du bist anderen Menschen freundlich zugewandt, denn sie sind wie du! (Das möchte ich auch können.) . Du hast tatsächlich alle Gefahren einer Flucht auf dich genommen und dich darauf verlassen,dass dir hier ein Leben möglich sein wird, welche Kraft!

Was für ein Vertrauen… Mit drei Pünktchen. Wie setzen Sie den Satz für sich fort? Wer oder was trägt mich eigentlich? Wen oder was brauche ich, um kräftiges Vertrauen haben oder geben zu können? Was ist meine beste Erfahrung mit Vertrauen?

Ich denke an die Erfahrungen, die ich mit anderen Menschen gemacht habe. Weit überwiegend stärken sie mich. Das tut auch mein Glaube an unseren Gott, die ein Auge auf uns hat und mit seinem Wohlwollen bei mir ist. Ich bin nicht allein.

Abschließend noch etwas zum Weiterdenken: Kontrolle mag nützlich sein, Vertrauen ist gut.