Der Friedhof

Bis zum Jahre 1908 war der Weg von Süden zur Kirche hinauf ein reiner Fußweg. Dann wurde der Weg zum Fahrweg ausgebaut. Da es keine Wendemöglichkeit gab, gab es eine zweite Auffahrt links vor dem Tor zur Straße hin. Sie lag oberhalb des heutigen Ehrenfriedhofes vor der Friedhofsmauer. Die alten Ulmen an der Allee wurden 1991 gefällt, da sie von einer Krankheit befallen waren.

Im Frühjahr 1929 wurde das Friedhofsportal im Süden renoviert. Das Feldsteinfundament ist geblieben, der obere Bau wurde mit Klostersteinen aus Flensburg gebaut.

1930 wurde die Erweiterung des Kirchhofs beschlossen und ein Jahr später durchgeführt. Der Steinwall im Norden des alten Friedhofs wurde nach Osten und Westen des neuen Kirchhofs hin verlegt. Nach Westen hin wurde ein eisernes Tor nebst Pforte erbaut. Das alte Nordportal blieb auf Anordnung des Provinzialkonservators auf seinem alten Platz erhalten, und damit bekamen die Weesbyer ihren Wunsch erfüllt.

Die alte hölzerne Pforte an der Süd-West-Ecke des alten Friedhofs war zusammengebrochen. Es wurde eine neue eiserne Pforte gestiftet, gleich der gegenüber dem Pastorat. Eingeweiht wurde der neue Friedhof am Totensonntag 1931 nach dem Gottesdienst. Im Jahr 1963 wurde der Friedhof abermals nach Norden hin erweitert.

Das Nordportal ist mit wenigen Veränderungen auch erhalten geblieben. Bei einem Sturm 1999 (Orkan "Anatol") brach ein Teil des Portals ein - wurde aber wieder im bisherigen Baustil erneuert. Auf einem alten Foto (vor 1930) sind auch noch die Pforten (Fuhr- und Gangpforte) zu erkennen.

Anschließend noch ein Blick über den Ehrenfriedhof, auf dem den Gefallenen der beiden Weltkriege gedacht wird. Für jeden Gefallenen aus den sechs Gemeinden unseres Kirchspiels ist ein Gedenkstein aufgestellt - nach den Dörfern eingeteilt.

Ehrenfriedhof für die Gefallenen der beiden Weltkriege

 

 

 

 

 

 

Ehrenmal