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Geistliches Wort im März: "Mehr Licht!"

10.02.2026

„Das schaffst du – ich glaub an dich!“ sagen deine Eltern zu dir - und deine Zweifel werden kleiner. Ein Freund sagt zu dir: „Komm, lass uns wieder etwas gemeinsam unternehmen, Schwamm drüber über die alte Geschichte, lass uns wieder Freunde sein“

– und bei diesen Worten geht dir das Herz auf. Die Last der Schuld fällt ab, du spürst Vergebung.

Das alles kannst du dir nicht selbst geben. So viele Fähigkeiten und Begabungen du hast, so viel du auch allein vermagst: Diese Zusagen kannst du dir nicht selbst schenken – Vertrauen, Freundschaft, Vergebung.   

Anderes wiederum kann dir nur Gott schenken: Glaubenslicht, Hoffnungslicht, Gottes Licht und Licht der Weisheit.  

Schon allein naturwissenschaftlich betrachtet ist Licht etwas, das wir nur in einem minimalen Bereich mit unseren eigenen Kräften wahrnehmen können. Unsere Sehkraft erfasst lediglich einen winzig kleinen Ausschnitt des elektromagnetischen Spektrums: Den Wellenlängenbereich von ca. 388-780 Nanometer. Das ist weniger als 0,01% des gesamten Spektrums. Für mehr reichen unsere eigenen Möglichkeiten nicht aus.  

„In deinem Licht, Gott, sehen wir das Licht“, spricht der Beter/die Beterin in Psalm 36. Gemeint ist hier nicht das physikalische Licht – sondern Gottes Licht und Helligkeit, Gottes Strahlkraft. Auch da bekommst du etwas geschenkt, was du dir nicht selbst geben kannst: Dein Licht des Glaubens, deine geistige Klarheit; deine Hoffnung; dein Vertrauen. In deinem Licht, Gott, sehen wir das Licht. Von selbst würden wir es nicht bemerken. Ein Geschenk Gottes an uns.   

Manches können wir uns nicht selbst sagen und schenken. Wir sind begrenzt. Nimm dieses Geschenk an. Tritt mit Gott in Kontakt. Halte deine Seele in Gottes Licht. Es tut gut.   

Pastorin Ulrike Margit Joos