Die Pauluskirche

Der Grundstein für die Kirche wurde 1959 gelegt, nachdem sich der Kirchenvorstand der Ursprungsgemeinde St. Nikolai 1955 für den Bau einer eigenen Kirche im Stadtteil Rude und die Gründung einer Kirchengemeinde ausgesprochen hatte.

Die Pauluskirche, ein schlichter Backsteinbau, wurde von dem Architekten Otto Andersen entworfen und 1960 eingeweiht.

Das Kircheninnere ist sehr klar gestaltet, und der Blick fällt beim Betreten direkt auf den dreiteiligen Bronzealtar, der wie auch das Altarkreuz und das Taufbecken von Fritz Fleer entworfen wurde. Der Altar zeigt u.a eine Szene zur Rückkehr des verlorenen Sohnes und des barmherzigen Samariters.

Die vielfarbigen Glasfenster zu beiden Seiten sind von Ernst Günther Hansing, einem Künstler, der in den sechziger Jahren in Groß Quern lebte, entworfen und von der Glaserei Kruse (Flensburg) gefertigt worden.

An der rechten Wand ist auf acht großformatigen Collagen von Annelene Schadewaldt die Schöpfungsgeschichte dargestellt.

Die Orgel aus der Orgelwerkstatt Detlef Kleuker befindet sich auf der rückwärtigen Empore. Sie ist mit zwei Manualen und einem Pedal ausgestattet.

Die Kirche ist ein Mehrzweckgebäude. Neben dem Kirchenschiff gibt es einen Gemeindesaal sowie einige Clubräume, in denen die vielfältigen Gemeindeaktivitäten stattfinden. Auch eine Küsterwohnung ist in das Gebäude integriert.