Paulusgemeinde Flensburg-Rude: Stadtkirche "im Dorf"

 Die Paulusgemeinde ist zwar eine Flensburger Stadtgemeinde, hat aber als Stadtteil-Kirche die Funktion einer Kirche im Dorf. Sie ist im Bezirk "auf der Rude" der Mittelpunkt des gemeindlichen Lebens und die Begegnungsstätte für Jung und Alt.

Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter setzen sich insbesondere für Senioren und für Kinder ein - es gibt beispielsweise eine Spiele-Gruppe für Erwachsene (jede gerade Woche freitags), die Tischtennis-Gruppe am Montag. In unseren Clubräumen kommt dienstags und freitags (14:30-18:00 Uhr) der Jugendtreff zusammen.

Jeden Montag von 15 - 17 Uhr wird ein offener Treff für alle Kinder ab 6 Jahren angeboten. In dem neu gestalteten Kinder- und Jugendraum ist Zeit für verschiedene Aktionen, wie gemeinsame Gespräche, Spiele, Musik und alles was Spaß macht.

Unser Kinderchor für Kids ab 6 Jahren, trifft sich jeden Samstag um 1 Stunde zu singen. Es entsteht eine kleine Gemeinschaft, die sich aus Spaß am Singen trifft und ab und zu in Gottesdiensten mitwirkt.

Jeden Mittwoch um 14:30 Uhr startet der Nachmittag für die Senioren. Bei Kaffee und Kuchen wird geklönt und gesungen. Jeden 2. Mittwoch im Monat beginnt der große Nachmittag ebenfalls um 14:30 Uhr. 

Unsere Kleiderkiste mit Café, bietet alle 2 Monate gut erhaltene Kleidung zum Kauf an. Der Erlös kommt einer gemeinnützigen Organisation zugute.

Wir veranstalten regelmäßig Stadtteil-Feste, Tagesausflüge, Familiengottesdienste und Kinderbibeltage - diese gemeinsam mit der Kirchenregion. Es gibt Konzerte und vieles mehr.

Zur inneren Einkehr ist die Kirche während der Bürozeiten für Besucher geöffnet.

In den mehr als 50 Jahren ihres Bestehens hat sich die Paulus-Kirchengemeinde zu einem geistlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Zentrum "auf der Rude" entwickelt. Der zentrale Ort dafür ist die Pauluskirche mit dem angegliederten Gemeindehaus.

Die Pauluskirche

Der Grundstein für die Kirche wurde 1959 gelegt, nachdem sich der Kirchenvorstand der Ursprungsgemeinde St. Nikolai 1955 für den Bau einer eigenen Kirche im Stadtteil Rude und die Gründung einer Kirchengemeinde ausgesprochen hatte.

Die Pauluskirche, ein schlichter Backsteinbau, wurde von dem Architekten Otto Andersen entworfen und 1960 eingeweiht.

Das Kircheninnere ist sehr klar gestaltet, und der Blick fällt beim Betreten direkt auf den dreiteiligen Bronzealtar, der wie auch das Altarkreuz und das Taufbecken von Fritz Fleer entworfen wurde. Der Altar zeigt u.a eine Szene zur Rückkehr des verlorenen Sohnes und des barmherzigen Samariters.

Die vielfarbigen Glasfenster zu beiden Seiten sind von Ernst Günther Hansing, einem Künstler, der in den sechziger Jahren in Groß Quern lebte, entworfen und von der Glaserei Kruse (Flensburg) gefertigt worden.

An der rechten Wand ist auf acht großformatigen Collagen von Annelene Schadewaldt die Schöpfungsgeschichte dargestellt.

Die Orgel aus der Orgelwerkstatt Detlef Kleuker befindet sich auf der rückwärtigen Empore. Sie ist mit zwei Manualen und einem Pedal ausgestattet.

Die Kirche ist ein Mehrzweckgebäude. Neben dem Kirchenschiff gibt es einen Gemeindesaal sowie einige Clubräume, in denen die vielfältigen Gemeindeaktivitäten stattfinden. Auch eine Küsterwohnung ist in das Gebäude integriert.