Mit Wucht!

 
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„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Fern ist meine  Rettung, ungehört verhallt mein Hilfeschrei. ‚Mein Gott‘, rufe ich am Tag, doch Antwort gibst du mir nicht. Und ich rufe in der Nacht, doch Ruhe finde ich nicht. Bleib nicht fern von mir! Denn die Not ist so nahe, und ich habe sonst keinen, der mir hilft.“

(Psalm 22)


Bei der Plünderung des heutigen Hamburg 845 vernichten dänische Wikinger nahezu Ansgars ganzes Lebenswerk. Er steht vor dem Nichts und gerät „in große Not und Trübsal“, wie sein Biograf Rimbert schreibt. Im Laufe seines Lebens erleidet Ansgar so viele Einschläge, dass Rimbert meint, obwohl Ansgar ja kein gewaltsames Ende erleiden muss, sei sein Leben doch ein einziges Martyrium gewesen. 


Mich hat‘s erwischt“ – was denn…?
Das Brückengeländer hat ganz schön was abgekriegt – und der Baum, den der Sturm damals darauf geworfen hat, auch… Da war ordentlich Wucht drin…
Wann hat es Dich schon mal mit Wucht erwischt und umgehauen? Trägst Du noch Spuren davon mit Dir? Eine Wunde? Was oder wer hat Dich wieder aufgerichtet? Mit welchem Gefühl hast Du neue Schritte getan?

„Gott, zu dir rufe ich – hilf mir beten und meine Gedanken sammeln; ich kann es nicht allein. In mir ist es finster, aber bei dir ist Licht. Ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht. Ich bin kleinmütig, aber bei dir ist Hilfe. Ich bin unruhig, aber bei dir ist Frieden. In mir ist Bitterkeit, aber bei dir ist Geduld. Ich verstehe deine Wege nicht, aber du weißt den rechten Weg für mich. Du hast mir viel Gutes erwiesen, lass mich nun auch das Schwere aus deiner Hand hinnehmen. Du wirst mir nicht mehr auferlegen, als ich tragen kann“ (Dietrich Bonhoeffer).