Grabarten
Auf dem Friedhof werden Särge oder Urnen beigesetzt. Vor allem hinsichtlich der nach der Beisetzung nötigen Pflege der Grabstätten gibt es Unterschiede:
Wenn die Pflege der Grabstätten von den Angehörigen übernommen werden soll, wird in der Regel ein Wahlgrab ausgesucht. Dieses wird für 20 Jahre bei Urnen oder 25 Jahren bei Särgen von den Angehörigen gepflegt. Ein Wahlgrab ist die traditionelle Familiengrabstätte. Die Ruhezeit kann auf Wunsch auch verlängert werden.
Inzwischen gibt es eine Reihe von verschiedenen Anlagen, in der Regel für Urnen, aber auch für Särge, deren Pflege der Friedhof übernimmt - als Wahlgrabstätte oder als Reihengrabstätte.
Am besten informieren Sie sich vor Ort. Herr Jürgensen zeigt Ihnen gern die verschiedenen Grabarten. Kontakt unter Telefon 0461/73480 oder per Mail unter friedhof@kirche-harrislee.de
Mittlerweile gibt es die Möglichkeit der gemeinsamen Bestattung von Mensch und Tier: Bei Gräbern der Erdbestattung und bei Gräbern der Urnenbestattung bei ausreichender Größe werden als Grabbeigabe Urnen mit der Asche von zwei Heimtieren zugelassen. Als Heimtiere gelten Hunde, Katzen und Kleintiere von vergleichbarer Größe. Die Grabbeigabe kann zeitgleich oder nachträglich mit der Bestattung der menschlichen Totenasche erfolgen, aber, mit Hilfe eines Vorerwerbsvertrages, auch zuerst. Daher erfolgt die Beisetzung einer Tierurne als Grabbeigabe in einer eigenen Abteilung in einem bestehenden Grab auf dem Humanfriedhof. Bestehende Grabstätten genießen allerdings Bestandsschutz.
In unmittelbarer Nähe, ungefähr schräg gegenüber der Werkzeughalle, entsteht derzeit ein eigener Tierfriedhof. Hier sind neben der Beisetzung oder Verstreuung von Tierurnen auch Erdbestattungen von Tieren erlaubt. Die Benutzungs- und Gebührenordnung finden Sie hier.
Für die Bibel sind auch die Tiere Teil von Gottes Heilshandeln. Einfach ausgedrückt, ließe sich der Tierfriedhof bzw. die Mensch-Tier-Bestattung als Ausdruck der Hoffnung verstehen, dass eines Tages „Löwe und Rind“ (vgl. Jesaja 11,6-9) oder eben „Hund und Katz“ oder sogar "Natter und Menschenkind" friedlich beieinander lagern.