Willkommen in der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Esgrus

Auf einem nur von wenigen Häusern umgebenen steilen Friedhofshügel steht die stattliche Marienkirche, deren wuchtiger Turm weithin sichtbar ist. Am Ende des 12. Jh. entstand sie als romanischer Feldsteinbau aus Saalschiff und eingezogenem quadratischen Chor.

Bei der gründlichen Renovierung 1966/67 durch den Architekten Gerhard Lassen, Eckernförde, wurden die kleinen Rundbogenfenster der Nordseite als Blenden wieder sichtbar gemacht. Die großen spitz- und flachbogigen Fenster mit vielfach gestuften Backsteinleibungen an der Südseite entstanden wohl im Zusammenhang mit der spätgotischen Erweiterung des Chores durch Verlängerung der Seitenwände in Backstein und Anfügen eines dreiseitigen, von Stützpfeilern verstärkten Schlusses.Wohl erst um 1500 erhielt die Kirche den spätgotischen Backsteinturm, dessen massiger Schaft in vier blendenverzierten Giebeln endet, auf denen der behäbig wirkende achtseitige Helm ruht.

Das mehrfach veränderte Turmportal führt heute in die (unzugängliche) 1797 im Erdgeschoss eingerichtete Gruft derer v. Rumohr. An der Nord- und Südseite des Schiffes sind die romanischen Portale in Rundbogeneinfassungen mit alten, eisenbeschlagenen Bohlentüren noch erhalten. In die Granitschwelle des Nordportals in dem um 1500 erbauten, 1925 zur Gefallenengedenkstätte eingerichteten Vorhaus sind ein Katzenkopf und ein Kreis mit einem Kreuz wohl zur Abwehr des Bösen eingemeißelt.

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Ev.-Luth. Kirchengemeinde Esgrus

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