Die Kirchenkreissynode

Die Synode eines Kirchenkreises ist  das „Parlament der Kirche“. Hier versammeln sich unter der Leitung des gewählten Vorsitzenden die Synodalen aus den 65 Kirchengemeinden des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg, den Diensten und Werken, aus der Mitarbeiter- und aus der Pastorinnen- und Pastorenschaft.

Sie hat – genau wie ein Parlament in der Politik – das Budget-Recht, das heißt sie beschließt über den Haushaltsplan des Kirchenkreises. Weitere Aufgaben der Synode:

  • Sie nimmt die Jahresrechnung ab, d.h. sie entlastet den Kirchenkreisvorstand
  • Sie wählt die Pröpstinnen und Pröpste des Kirchenkreises
  • Sie beschließt über Einrichtungen und Ordnungen des Kirchenkreises
  • Sie beschließt über die Mittelverteilung an die Gemeinden
  • Sie beschließt über Satzungen des Kirchenkreises.

Die Kirchenkreis-Synode kann darüber hinaus Anträge / Entschließungen bei der Nordkirchen-Synode, die das Gesetzgebungsorgan der Landeskirche ist, einreichen.

Die Synodalinnen und Synodalen sowie die stellvertretenden Synoden-Mitglieder werden bis auf 11 berufene Synodale von den Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern der 66 Kirchengemeinden, die zum Kirchenkreis Schleswig-Flensburg gehören, gewählt. Sie zählt insgesamt 121 Synodalinnen und Synodale, wobei die Ehrenamtlichen die Mehrheit stellen müssen. Sie setzt sich wie folgt zusammen:

  • 66 ehrenamtliche Mitglieder der Kirchengemeinden
  • 22 Pastorinnen und Pastoren
  • 11 Personen der Dienste und Werke, davon höchstens 3 Hauptamtliche
  • 11 Vertreterinnen und Vertreter der Mitarbeiterschaft
  • 11 berufene Synodale

Ab der neuen Legislaturperiode wird sie nur noch 99 Mitglieder haben. Die Legislaturperiode der Synode dauert sechs Jahre. Sie tagt in der Regel zwei bis drei Mal pro Jahr, die Sitzungen sind öffentlich. 

Synodenprotokolle zum Download
Synoden-Thema "Armut und Gerechtigkeit"