Willkommen in der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Steinberg

Den Reisenden, der sich von Kappeln oder Flensburg kommend, Steinbergkirche nähert, grüßt schon von weitem der elegante Barockturm der St. Martinskirche. Sie liegt mitten im Ort unmittelbar an der Bundesstraße. Ihre wechselvolle Geschichte ist dem Bauwerk wieder abzulesen, nachdem 1999 der alles überdeckende Zementputz der Zeit um 1880 entfernt werden konnte. Die Osthälfte des langgestreckten Kirchenschiffs und der eingezogene Kastenchor gehören zu einer romanischen Feldsteinkirche vom Ausgang des 12. Jh. Ihre mit Ziegeln vermauerten kleinen Rundbogenfenster sind im Norden und in der Ostwand des Chores deutlich erkennbar, ebenso der Backsteinbogen des romanischen Nordportals östlich des Vorhauses. Wie bereits zuvor in Quern verlängerte man wohl im späten 13. oder im 14. Jh. das Schiff nach Westen in Backstein und versah es mit neuen, sich gegenüberliegenden Portalen. Das in seiner gotischen Form erhaltene Nordportal erhielt 1738 ein Vorhaus. In der Mitte des 18. Jh. war die Kirche offenbar wieder zu klein, dazu war der hölzerne Glockenturm baufällig. So bekam der Flensburger Maurermeister Tobias Wendler 1753 den Auftrag zu einer nochmaligen Verlängerung nach Westen und zum Bau eines Turmes mit Granitverblendung, geschweifter Haube und offener Laterne nach dem Vorbild des Kirchturms in Flensburg- Adelby. Dabei erhielten auch die teilweise bereits in der Spätgotik vergrößerten Segmentbogenfenster der Südseite sowie das Südportal ihre heutige Form.

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Ev.-Luth. Kirchengemeinde Steinberg

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