25 Jahre Kitawerk: Geschenke und ein stimmungsvolles Fest

20.09.2026

Geschenke zum Beginn der Festwoche und ein stimmungsvolles Fest zum Abschluss: So feierte die Ev. Kirche in Schleswig-Flensburg im September 2026 den 25. Geburtstag ihres Kitawerks.

Die 3.500 Kinder, die in den Kitas des Kitawerks betreut werden, bekamen ein leuchtendes Basecap. Die Mitarbeiter:innen waren am 14.9.2026 zu einem Team-Frühstück eingeladen – und beim Fest am 19.9.2026 im Schleswiger Dom bekam jede Kita eine Wanduhr in den fröhlichen Kitawerks-Farben.

300 Gäste aus Kommunen, von Partnern und aus der Mitarbeiterschaft

Beim Fest haben knapp 300 Gäste den Dom auf besondere Art erlebt: Statt der üblichen Stuhlreihen nahmen sie Platz an Tischen mit weißen Tischdecken, Porzellangeschirr und fröhlicher Tisch-Deko, für die die einzelnen Kitas gesorgt hatten.

Angeregte Schnacks an den Tischen, fünf kleine Frühstücks-Gänge von Anna und Meer, Saxophonmusik von Ivo Igaunis, eine launige Moderation von Indra Urban und Grußworte zwischen den Gängen gehörten zum Vormittag. Außerdem der Begrüßungscocktail im Foyer und eine Andacht zum Start, in der auch der Spatzenchor der Kita Harrislee auftrat.

Zahlen aus dem Kitawerk: Knapp 1.000 Mitarbeiter:innen betreuen 3.500 Kinder

In der Andacht nannten Pröpstin Rebecca Lenz und Kitawerksleiterin Katja Bär Zahlen und Fakten: Vor 25 Jahren startete das Kitawerk mit acht Kitas in der Stadt Flensburg, drei Mitarbeiter:innen in der Geschäftsstelle und 77 in den Kitas. Heute gehören 46 Kitas dazu, 16 Vollzeitstellen im Kitawerk und 21 weitere in der Verwaltung sowie 930 Mitarbeiter:innen in den Kitas. Das Haushaltsvolumen ist von 2,8 Millionen Euro im Jahr 2001 auf heute 63 Millionen Euro gestiegen. Eins aber ist über all die Jahre geblieben, sagte Pröpstin Rebecca Lenz: „Die Mitarbeiter:innen sorgen dafür, dass Kinder in Toleranz, Respekt und Geborgenheit aufwachsen und dass sie unter dem Motto „mit Gott groß werden“ erfahren, dass sie Gottes geliebtes Kind sind.“

Heiko Frost: "Das Kitawerk war eine gute Idee"

Der Dank dafür galt immer wieder den Mitarbeiter:innen – sowohl in der Andacht als auch in den Grußworten. So sagte zum Beispiel Heiko Frost von Adelby 1, der auch stellvertretender Vorsitzender vom Verbandsrat bei „der Paritätische Schleswig-Holstein“ ist: „Glückwunsch an die Kirche. Die hatte mit der Gründung des Kitawerks vor 25 Jahren eine echt gute Idee.“ In den Kitas erlebten die Kinder Selbstwirksamkeit und Selbstbestimmung, so Frost, und das Kitawerk erlebe er als starken Partner, der gemeinsam mit den anderen Trägern um gute Rahmenbedingungen kämpfe.

Kreispräsident Walter Behrens nannte das Kitawerk eine unverzichtbare Säule, die für Qualität in den Kitas vor Ort sorgen würde und dankte den Mitarbeiter:innen für den täglichen unermüdlichen Einsatz unter Bedingungen, die nicht einfacher werden. „Diese Bildungsorte sind das Fundament für das Leben“, so Behrens. Und auch Markus Potten vom Verband Ev. Kitas in Schleswig-Holstein lobte die gute Arbeit, für die die Mitarbeiter:innen vor Ort inklusive aller Funktionskräfte sorgen würden – und er lobte die Konstruktion des Kitawerks, mit der es eine gemeinsame Struktur gäbe, in der die Kitas gleichzeitig mit der Gemeinde vor Ort verbunden blieben.

Hoffnung im Mittelpunkt: Ehemalige Pröpstin Carmen Rahlf und Mitarbeiter:innen berichten von den Anfängen

Um dieses Zusammenspiel von Werk und Kirchengemeinden ging es auch in den Interviews, die Pröpstin Rebecca Lenz während der Andacht mit Personen der ersten Stunde, aber auch mit ganz neuen Mitarbeiter:innen führte. So berichtete beispielsweise die ehemalige Pröpstin und Gründerin des Kitawerks, Carmen Rahlf, dass es zu Beginn eine Herausforderung war, die Aufgabenverteilung zwischen Kitawerk und Gemeinden zu definieren. Ziel war es, dass die Gemeinden die Arbeit inhaltlich prägen konnten und das Werk gleichzeitig als ein Verhandlungspartner gegenüber den Kommunen auftreten, die Leitungen entasten und für gemeinsame Fortbildungen sorgen kann. Sie sagte: „Ein Fokus war damals, ein Wir-Gefühl zu schaffen und die Haltung zu stärken, damit die Kitas als christliche und kirchliche Kitas erkennbar sind.“ Auf den Schatz der religionspädagogischen Arbeit ging auch die Leiterin der Ev. Kita in Harrislee, Andrea Zaetschky ein, die das Kitawerk seit den ersten Stunden kennt. Sie sagte: „Unseren religionspädagogischen Schatz müssen wir uns bewahren. Wir sind doch diejenigen, die Hoffnung vermitteln und in die Welt strahlen.“