Klimaschutz

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (kurz Nordkirche) hatte im Juni 2010 die Kampagne "Kirche für Klima" gestartet. Drei Jahre lang hat die Kampagne die Themen Klimagerechtigkeit und Klimaschutz in der Nordkirche behandelt und zu konkreten Schritten motiviert. Nach Ende der Kampagne geht die Klimaschutzarbeit natürlich weiter.

In 2015 trat das Kirchengesetz zur Förderung des Klimaschutzes in der Evangelische-Lutherischen Kirche in Norddeutschland - kurz Klimaschutzgesetz - in Kraft. Das Gesetz und der dazu gehörige Klimaschutzplan beschreiben, welche Aufgaben Landeskirche, Kirchenkreise und Kirchengemeinden in welchen Zeiträumen zu erfüllen haben.

Im Kirchenkreis Schleswig-Flensburg sind wir mit dem Energiecontrolling und dem Einkauf von zertifizierten Ökostrom bereits auf einem guten Weg. Rund zwei Drittel aller Kirchengemeinden und sämtliche Einrichtungen unseres Kirchenkreises beziehen schon seit einigen Jahren "grünen" Strom. 2015  betrug die Liefermenge rund 1.000.000 kWh. Allein dadurch konnten 1.575 Tonnen des "Klimagases" Kohlendioxid in einem Jahr vermieden werden. Auch betreiben Kirchengemeinden zunehmend eigene Anlagen zur Erzeugung klimafreundlicher Energie, darunter 13 Anlagen für Solarstrom (Photovoltaik) und 6 für Solarthermie. Fünf Kirchengemeinden heizen mit nachwachsenden Holzpellets und 10 weitere sind an Nahwärmenetze mit regenerativen Brennstoffen (Hackschnitzel bzw. Biogas) angeschlossen.

Ansprechpartner für Klimaschutz, Energiecontrolling und Energieeinkauf im Kirchenkreis ist Jürgen Nielsen. Seit nunmehr 15 Jahren berät er Kirchengemeinden und Einrichtungen und vermittelt auf Wunsch auch Fachleute, Produkte und Fördermöglichkeiten in den Bereichen Energie und Trinkwasser. 

Energiecontrolling im Ev.-Luth. Kirchenkreis Schleswig-Flensburg
www.kirchefuerklima.de

Klimaschutzplan Nordkirche 2016 bis 2021
Kirchengesetz zur Förderung des Klimaschutzes in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Klimaschutzgesetz – KlSchG) vom 31. Oktober 2015